4. Kammerabend

Andreas Kißling Flöte
Astrid von Brück Harfe
Lukas Stepp Violine
Michael Schmid Violine
Anya Dambeck Viola
Friedwart Christian Dittmann Violoncello
Reimond Püschel Kontrabass
Boris Kusnezow Klavier

Frank Martin

  • Ballade für Flöte, Streicher und Klavier

Ludwig van Beethoven

  • Serenade für Flöte, Violine und Viola D-Dur op. 25

André Jolivet

  • »Chant de Linos« für Flöte, Harfe und Streichtrio

Sergej Rachmaninow

  • Klaviertrio Nr. 1 g-Moll »Élégiaque«

Gustav Mahler

  • Klavierquartett a-Moll

Alfred Schnittke

  • Klavierquartett nach einem Fragment von Gustav Mahler

Informationen zum Kartenvorverkauf werden voraussichtlich im Herbst 2021 bekannt gegeben.

  • 03.03.2022
    20:00 Uhr
    Semperoper

Andreas Kißling

Soloflötist

Andreas Kißling stammt aus Göppingen in Baden-Württemberg. Dort erhielt er seine erste musikalische Ausbildung. Nach einem 1. Preis beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert nahm er Unterricht bei Roswitha Staege und Karlheinz Zoeller in Berlin, wo er später auch studierte. Er erhielt Preise bei Wettbewerben wie dem Internationalen Händel Wettbewerb Halle wie auch der Internationalen Aurèle Nicolet Flute Competition in Peking. Darüber hinaus war er Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes und der Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler des Deutschen Musikrats. Schon während des Studiums spielte er als Soloflötist bei den Stuttgarter Philharmonikern und der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken und Kaiserslautern sowie als Stellvertretender Soloflötist im Staatsorchester Stuttgart. Seit 2011 ist Andreas Kißling Soloflötist der Staatskapelle Dresden. 

Zusätzlich zu seiner Tätigkeit im Orchester ist regelmäßig als Kammermusiker und Solist zu hören, wie zum Beispiel bei der Deutschen Erstaufführung des 2. Flötenkonzertes von Mieczysław Weinberg mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden im Februar 2017. Inspiration findet er in Reisen mit dem Orchester oder auch privat, durch Filme, Kunst, jeglicher Art von Musik und vor allem im Austausch mit Freunden, Kollegen und auf Reisen im Kennenlernen anderer Menschen und Kulturen.

Andreas Kißling spielt eine 18 Karat Goldflöte von Muramatsu und für ausgewählte Programme Alter Musik eine Holzflöte von Harry Gosse.

Astrid von Brück

Soloharfenistin

In einer Berliner Musikerfamilie aufgewachsen, erhielt Astrid von Brück im Alter von sechs  Jahren den ersten Klavierunterricht. Sie besuchte die Spezialschule und absolvierte später ein Studium an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin in den Fächern Harfe (bei Prof. Siegfried Weinberger) und Klavier. 23-jährig wurde sie Soloharfenistin der Sächsischen Staatskapelle Dresden, deren Mitglied sie bis heute ist.

Neben ihrem Engagement in Dresden absolvierte Astrid von Brück die Meisterklasse an der Musikhochschule in München bei Prof. Helga Storck und einen mehrmonatigen Studienaufenthalt bei Susann McDonald in Bloomington/Indiana. In den Jahren 1994 und 1997 spielte sie im Bayreuther Festspielorchester.

Sie

ist Preisträgerin der Internationalen Wettbewerbe »Louise Charpentier« Paris 1988 und Soka/Japan 1995.

Als Solistin und  Kammermusikerin erweitert Astrid von Brück ständig ihr Repertoire. Mehrfach war sie beim Moritzburg Festival zu Gast. Außerdem  unterrichtet sie an der Musikhochschule »Carl Maria von Weber« in Dresden, die sie 2012 zum Professor ernannte, und war mehrere Jahre Gastprofessorin beim Pacific Music Festival in Sapporo.

CD-Einspielungen liegen bei NCA (Meisterwerke für Harfe) und Sächsische Tonträger/Deutsche Schallplatten (Musik für Oboe und Harfe; Mozart: Konzert für Flöte und Harfe) vor.

Anya Dambeck

Stellv. Solobratscherin

Die kanadische Bratscherin Anya Dambeck ist seit der Spielezeit 2010/2011 stellvertretende Solobratscherin der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Ihren ersten Musikunterricht erhielt sie im Alter von fünf Jahren auf der Geige. Erste Auszeichnungen erhielt sie beim Kiwanis Music Festival in Ottawa, Kanada. Im Jahr 2004 gewann sie National Arts Centre Orchestra Bursary Competition.

Nach ihrer Ausbildung in Kanada setzte sie ihr Studium bei Wolfram Christ auf der Bratsche und bei Rainer Kußmaul auf der Geige an der Hochschule für Musik Freiburg im Breisgau fort.

Noch während ihres Studiums in Deutschland musizierte sie mehrfach im Orchester des Schleswig-Holstein Musik Festival als Solobratschistin sowie als Stimmführerin der zweiten Geigen. Darüber hinaus war sie Praktikantin als Geigerin im SWR Sinfonieorchester Freiburg und Baden-Baden. Sie spielte mehrmals als Gast-Bratschistin im Orchestra Ensemble Kanazawa in Japan und wirkte als Solobratscherin im Budapest Festival Orchestra mit. Ihr Studium an der Hochschule für Musik Freiburg hat sie als Bratschistin und Geigerin jeweils mit Auszeichnung abgeschlossen.