8. Kammerabend

Lukas Stepp Violine
Michael Schmid Violine
Wen Xiao Zheng Viola
Uhjin Choi Viola
Norbert Anger Violoncello
Anke Heyn Violoncello
Michael Bosch Violoncello
Viktor Osokin Kontrabass
Sabine Kittel Flöte
Jan Seifert Klarinette
Thomas Eberhardt Fagott
Hannes Schirlitz Fagott
Marie-Luise Kahle Horn
Anton Winterle Trompete
Christoph Reiche Trompete
Jonathan Nuß Posaune
Christoph Auerbach Posaune
Johanna Schellenberger Harfe
Johannes Wulff-Woesten Klavier
Alexander Bülow Leitung (Strawinsky)
Gustavo Chalub Tänzer
Yazmin Verhage Tänzerin

Claude Debussy

  • Zwei Tänze für Harfe und Streichquintett
  • Sonate für Flöte, Viola und Harfe F-Dur
  • Sonate für Violoncello und Klavier d-Moll (Fassung für Violoncello und Harfe)

Igor Strawinsky

  • Septett für Klarinette, Horn, Fagott, Violine, Viola, Violoncello und Klavier
  • Oktett für Bläser

zum 140. Geburtstag von Igor Strawinsky

Nicht einmal zwei Jahre nach der Uraufführung, am 1. Februar 1929, leitete Igor Strawinsky sein Opern-Oratorium »Oedipus Rex« das erste Mal selbst bei der Staatskapelle – es sollte sein einziges Dirigat in Dresden werden. Anlässlich seines 140. Geburtstags widmet die Kammermusik der Staatskapelle diesem wegweisenden Komponisten der Neuen Musik den 8. Kammerabend im Juni. Sein Bläseroktett, das, so der Komponist, »trocken, kühl, klar und spritzig wie Sekt« klingen soll, präsentiert sich im frisch entwickelten neoklassischen Stil der Pariser 1920er-Jahre – die Uraufführung löste einen »scandal du silence«, einen schweigsamen Aufruhr aus. In seinem Septett, das über dreißig Jahre später im US-amerikanischen Exil erstmals erklang, hatte sich Strawinsky bereits der seriellen Musik zugewandt.

  • 19.06.2022
    20:00 Uhr
    Semperoper
    Ausverkauft

Lukas Stepp

Konzertmeister

Seit Anfang des Jahres 2019 ist Lukas Stepp Konzertmeister der zweiten Violinen der Sächsischen Staatskapelle Dresden.

Die wichtigsten Impulse für sein Geigenspiel erhielt er an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« von Stephan Picard, Feng Ning und in den Jahren 2016-2018 von Ida Kavafian an der Juilliard School of Music in New York.

Lukas Stepp ist mehrfacher erster- und Sonderpreisträger des Bundeswettbewerbs »Jugend musiziert«. Weitere Preise gewann er solistisch bei internationalen Wettbewerben wie dem Brahms Wettbewerb (2010), dem Wettbewerb »Julio Cardona« in Portugal (2011) sowie der »International Schönfeld String Competition« (Harbin/China 2014).

Solistische Auftritte absolvierte Lukas Stepp u.a. mit den Stuttgarter Philharmonikern, dem Kärntener Sinfonieorchester, dem Jungen Ensemble Berlin, dem Landesjugendorchester Baden-Württemberg, dem Staatstheater Hildesheim, der Badischen Kammerphilharmonie und der Hamburger Camerata.

Lukas Stepp war erster Geiger des »Stepp Quartetts«, welches zwischen 2001 und 2012 bei Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Rheingau Musikfestival und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern auftrat.

Norbert Anger

Konzertmeister

Der deutsche Cellist Norbert Anger zeichnet sich seit Jahren als einer der führenden und vielseitigsten Instrumentalisten seiner Generation aus. Seine Interpretationen sind gekennzeichnet von einem tiefen musikalischen Verständnis und beeindrucken durch „Virtuosität, überzeugender Technik, makelloser Sauberkeit und einem satten Celloton“ (Michael Gmasz, Radio Klassik).

Geboren 1987 in Freital bei Dresden, erhielt Norbert Anger seine erste musikalische Ausbildung am dortigen Landesgymnasium für Musik „Carl Maria von Weber“, ehe er anschließend sein Studium bei Prof. W.E. Schmidt an der Universität der Künste Berlin absolvierte. Darüber hinaus erhielt er wichtige musikalische Impulse von Sir Colin Davis, David Geringas und Heinrich Schiff.

Bereits in frühen Jahren machte Norbert Anger solistisch auf sich aufmerksam, so ist er Gewinner und Preisträger von nahezu sämtlichen großen internationalen Wettbewerben, unter anderem beim Deutschen Musikwettbewerb in Bonn, beim Rostropovich-Wettbewerb und Vibrarte Wettbewerb in Paris, beim Tschaikowski-Wettbewerb in Moskau, beim Gabrielli-Cellowettbewerb in Berlin, beim und beim PAULO-Cellowettbewerb in Helsinki.

Als Solist arbeitete er in den folgenden Jahren mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem Orchestre de Paris, dem Helsinki Philharmonic Orchestra, dem Mariinsky-Orchester und dem Staatlichen Symphonieorchester Moskau unter Dirigenten wie Christian Thielemann, Valeri Gergiew, Vladimir Spivakov, Ton Koopman, Andrea Marcon, John Stôrgards und Emmanuelle Haim zusammen.

 

Darüber hinaus ist Norbert Anger ein begeisterter Kammermusiker. Neben seiner Tätigkeit als Gründungsmitglied im „Arabella-Quartett Dresden“ und dem „Dresden Octet“ musizierte er mit Künstlern wie Christoph Eschenbach, Daniil Trifonov, Denis Matsuev, Sol Gabetta, David Geringas und Jan Vogler als Gast von Kammermusikfestivals auf der ganzen Welt.

Seine CD-Einspielungen umfassen neben den Cellokonzerten von Haydn und Mozart das gängige Repertoire der Sonaten von Brahms, Strauss und Debussy. Besondere Aufmerksamkeit und zahlreiche Preise der Musikkritik erhielt sein bislang letztes Album mit eigenen Transkriptionen der Werke Richard Wagners („Wagner/Strauss“, OEHMS Classics 2019).

Seit 2013 bekleidet Norbert Anger die prestigeträchtige Stelle des 1. Konzertmeisters der Violoncelli der Sächsischen Staatskapelle Dresden, seit 2015 wirkt er überdies als 1. Solocellist des Bayreuther Festspielorchesters. Er unterrichtet als Professor für Violoncello sowohl am Landesgymnasium für Musik als auch an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden. Ab September 2020 übernimmt er außerdem eine Lehrverpflichtung an der Escuela Superior Musikae „Musical Arts“ in Madrid.

Norbert Anger spielt ein Violoncello von Alessandro Gagliano (Neapel, 1720) und ist Exklusivkünstler von LARSEN strings A/S.

Anke Heyn

Anke Heyn studierte bei Martin Ostertag in Karlsruhe und Jens Peter Maintz in Berlin. Nach ihrer Tätigkeit als Solocellistin von Ensemble Oriol Berlin/Kammerakademie Potsdam ist sie seit April 2006 festes Mitglied der Sächsischen Staatskapelle Dresden.

Sie erhielt Auszeichnungen/Preise u.a. bei »Jugend musiziert«, dem Tonkünstlerwettbewerb, dem Alice-Samter-Kammermusikwettbewerb Berlin und war Finalistin beim Deutschen Musikwettbewerb in Bonn; außerdem war sie Stipendiatin der Jürgen-Ponto-Stiftung, der »Villa musica« und der Landessammlung für Streichinstrumente Baden-Württemberg.

 

Sie spielte im Bundesjugendorchester, im Schleswig-Holstein-Musikfestival-Orchester und im European Union Youth Orchestra. Nach ihrem Praktikum beim SWR-Sinfonieorchester Baden-Baden/Freiburg hatte sie einen Zeitvertrag bei den Münchner Philharmonikern und war häufige Aushilfe beim DSO Berlin, beim Mahler Chamber Orchestra und beim NDR-Elbphilharmonieorchester.

Neben ihrer begeisterten Tätigkeit im Orchester gilt ihre große Liebe seit langem der Kammermusik; als Mitglied des »Ensemble Bento« ist sie außerdem in verschiedenen anderen Formationen zu hören  und stets auf der Suche nach neuen Klangerlebnissen

Michael Bosch

Michael Bosch wurde 1992 in Heidenheim geboren. Seinen ersten Cellounterricht erhielt er im Alter von acht Jahren bei Mechthild Hawlitzky. 2006 wechselte er in die Celloklasse von Alina Kudelevic-Müller. Seit 2009 war er Vorstudent bei Prof. Wen-Sinn Yang an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in München.  2012 setzte Michael Bosch dort sein Studium fort, ehe er seinen Bachelor im Sommer 2016 mit Auszeichnung abschloss. Im Moment absolviert er sein Masterstudium bei Prof. Julian Steckel an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in München. Meisterkurse bei Frans Helmerson, Claudio Bohorquez, Anner Bylsma, Lazlo Fenyö, Kristin von der Goltz, Antonio Menesses und Wolfgang Boettcher gaben ihm wichtige musikalische Impulse.

Michael Bosch gewann zahlreiche Preise u.a einen 1.Preis beim internationalen Wettbewerb »Pietro Argento« in Italien, einen 1.Preis beim »Carl-Schroeder Wettbewerb« in Sondershausen sowie zahlreiche Preise beim Bundeswettbewerb »Jugend musiziert«. Beim internationalen »Mrawinsky-Wettbewerb« 2008 in St.Petersburg wurde ihm ein Sonderpreis verliehen, der mit einer Einladung zu einem Konzert mit dem Akademischen Sinfonieorchester St.Petersburg verbunden war.

2015 gewann er den 1.Preis sowie den Publikumspreis des Kulturkreis- Gasteig-Wettbewerbes in München. Vor kurzem war Michael Bosch zudem 1.Preisträger beim Kammermusik- Wettbewerb des Mozartvereins Nürnberg 1829 e.V.

Einen großen Stellenwert in seinem musikalischen Schaffen nimmt die Kammermusik ein wo er mit zahlreichen Partnern in verschiedensten Besetzungen konzertiert.
Als Solist gab er Konzerte mit verschiedenen Orchestern wie den Bad Reichenhaller Philharmonikern, dem Akademischen Sinfonieorchester St.Petersburg, der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz oder der Jungen Philharmonie Ostwürttemberg.

Seit 2007 ist er Stipendiat der Hermine-Klenz- Stiftung. Außerdem war Michael Bosch einige Jahre Mitglied im Bundesjugendorchester.
In der Spielzeit 2017/18 war er zunächst Akademist am Staatstheater Nürnberg und hatte danach einen Zeitvertrag inne. Ab Mai 2019 war er festes Mitglied bei den Nürnberger Symphonikern. Seit September 2021 ist er festes Mitglied der Cellogruppe der Sächsischen Staatskapelle Dresden.

Viktor Osokin

Solokontrabassist

Viktor Osokin wurde 1992 in der Ukraine geboren. Im Alter von zwölf  Jahren erhielt er seinen ersten Kontrabassunterricht an der Musikschule in Odessa. Von 2010 bis 2015 studierte er ebenfalls in Odessa an der Hochschule für Musik Antonina Nezhdanova in der Klasse von Professor Vladimir Chekalyuk. Bereits während seiner Studienzeit errang er Preise bei zahlreichen Musikwettbewerben in der Ukraine und Moldova; beim Internationalen Instrumentalwettbewerb in  Markneukirchen 2015 wurde er mit dem 2. Preis ausgezeichnet.

Mit neunzehn Jahren erhielt er eine Festanstellung als Kontrabassist im Opernhaus Odessa. 2016 wurde er in die Giuseppe-Sinopoli-Akademie der Sächsischen Staatskapelle Dresden aufgenommen. Seit 2017 ist er Solokontrabassist des Orchesters.

Sabine Kittel

Solo-Flötistin

Im Alter von zehn Jahren erhielt Sabine Kittel ihren ersten Querflötenunterricht an der Musikschule in Erfurt. Von 1985 bis 1991 studierte sie an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden bei Johannes Walter, von 1991 bis 1994 absolvierte sie ein Meisterklassenstudium bei Paul Meisen an der Hochschule für Musik in München. Darüber hinaus ergänzte sie ihre Ausbildung durch Meisterkurse bei Aurèle Nicolet.

Sabine Kittel ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe. 1991 gewann sie den 1. Preis beim Carl Maria von Weber-Wettbewerb in München, 1994 den 2. Preis beim Internationalen Musikwettbewerb

in Budapest und 1995 ebenfalls einen 2. Preis beim Internationalen ARD-Wettbewerb in München sowie den Brüder-Busch-Preis.

Bevor Sabine Kittel zur Staatskapelle Dresden kam, war sie in der Zeit von 1992 bis 2000 Soloflötistin der Dresdner Philharmonie. Seit August 2000 musiziert sie in gleicher Position bei der Sächsischen Staatskapelle Dresden. 2008 gründete sie das ENSEMBLE  BENTO, darüber hinaus konzertiert sie als Solistin und Kammermusikerin in verschiedenen Besetzungen in mehreren europäischen Ländern und in Japan.

Jan Seifert

Solo-Es-Klarinettist

Der 1973 geborene Jan Seifert wuchs in Klingenthal auf und erhielt seinen ersten Musikunterricht an der Musikschule Reinhold Glier.

1988 wurde er in die Bezirksförderklasse des Robert Schumann Konservatorium Zwickau aufgenommen und im Hauptfach Klarinette bei Studienrat Frank Klüger unterrichtet. Sein Musikstudium begann er im Jahr 1994 an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden bei Josef Oehl. Neben seinem Studium und dem Unterricht für Hohe Klarinetten bei Egbert Esterl absolvierte er in Ergänzung dazu ein Kammermusikstudium im Trio Albert bei Wolfgang Liebscher.

Wichtige Impulse gaben ihm die Mitwirkung in Ensembles für Neue Musik, bei Jugendorchesterprojekten u.a. beim Bayerischen Rundfunk sowie die Teilnahme an Meisterkursen bei François Benda und verschiedenen Wettbewerben.

Noch während seiner Zeit als Substitut der Staatskapelle Dresden nahm Jan Seifert erfolgreich an einem Probespiel für die Solo-Es Klarinette teil, diese Position hat er seit 2002 inne.

Thomas Eberhardt

Solofagottist

Thomas Eberhardt wurde im Jahr 1975 in Dresden geboren und entstammt einer musikalischen Ärztefamilie. Durch sein Elternhaus genoss er eine frühe Förderung seiner künstlerischen Entwicklung. Seine Ausbildung begann zunächst auf der Violine, später auch auf dem Fagott und Klavier. Für ihn stand schon in jungen Jahren fest, den Musikerberuf ausüben zu wollen. So führte sein Studienweg über die Dresdner Spezialschule für Musik sowie die Musikhochschulen in Dresden (Prof. Bernhard Rose) und München (Prof. Eberhard Marschall).

Sein erstes Orchesterengagement erhielt er im Jahr 2000 an der Bayerischen Staatsoper, seit 2004 ist er Solofagottist der Sächsischen Staatskapelle Dresden.

Thomas Eberhardt ist verschiedensten Kammerensembles zum Teil langjährig verbunden. Zahlreiche Tourneen mit diesen führten ihn in etliche Länder Europas, aber auch in die USA sowie nach Brasilien, Argentinien, China, Japan, Südkorea und Taiwan.

Marie-Luise Kahle

4. Hornistin

Marie-Luise Kahle wurde 1992 im Erzgebirge geboren und erhielt dort ihren ersten Hornunterricht. Sie besuchte das Sächsische Landesgymnasium für Musik Carl Maria von Weber und studiert an  der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden, bei Herrn Prof. Robert Langbein, Horn. Ihr Studium absolvierte sie erfolgreich mit einem Master 2018.  Noch während ihres Bachelorstudiums war sie Giuseppe-Sinopoli-Akademistin der Sächsischen Staatskapelle Dresden und gewann 2014 das Probespiel für das 2./4. Horn in der Staatsoperette Dresden.

Seit der Spielzeit 2019/20 ist sie 4. Hornistin der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Marie-Luise Kahle besuchte während ihres Studiums mehrere Meisterkurse, unter anderem bei  Herrn Prof. Christian-Friedrich Dallmann und Herrn Prof. Raimund Zell. Darüber hinaus wirkte Marie-Luise Kahle als Solistin bei verschiedenen Solokonzerten, wie zum Beispiel  mit dem MDR Sinfonieorchester und der Elblandphilharmonie, mit.

Jonathan Nuß

Soloposaunist

Jonathan Nuß (*1992) bekam mit zwölf Jahren seinen ersten Posaunenunterricht. Mit 15 Jahren absolvierte er sein erstes Jungstudium in Detmold bei Prof. David Bruchez, später wechselte er als Jungstudent an die Hochschule für Musik und Tanz Köln, wo er bei Prof. Ulrich Flad und Carsten Luz sein Bachelor Studium erfolgreich abschloss. Sein Master-Studium wurde 2016 bei Prof. Ian Bousfield an der HKB Bern fortgesetzt. Jonathan ist mehrfacher Stipendiat und 1. Bundespreisträger beim Wettbewerb Jugend

Musiziert.  2015 war er Finalist der Jeju International Brass Competition und Gewinner des Wettbewerbs der Hochschule für Musik und Tanz Köln.  Nach Akademieverträgen im Münchner Rundfunkorchester bzw. der Staatskapelle Dresden und Zeitverträgen als Soloposaunist im Sinfonieorchester Aachen und im WDR Funkhausorchester, ist Jonathan seit Februar 2018 Soloposaunist der Staatskapelle Dresden.

Johanna Schellenberger

Soloharfenistin

Johanna Schellenberger erhielt ihren ersten Harfenunterricht im Alter von fünf Jahren bei ihrer Mutter, der Harfenistin Prof. Margit Anna Süß. Frühe Erfolge in ihrer Kindheit ermöglichten ein Jungstudium an der staatlichen Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Cristina Bianchi, wo sie im Anschluss auch ihr Studium absolvierte. Darüber hinaus arbeitete sie mit musikalischen Persönlichkeiten wie Prof. Marie-Pierre Langlamet, Gael Gandino und Prof. Maurice Bourgue.

Während der Spielzeit 2017/18 war sie Akademistin des Bayerischen Staatsorchesters und wurde im Sommer 2018 am Tiroler Landestheater als Soloharfenistin verpflichtet. Sie spielte u. a. beim Orchestre National de France, der Camerata Salzburg, dem Bayerischen Staatsorchester und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Dirigenten wie Kirill Petrenko, Daniele Gatti, Yannick Nezet-Seguin und Christian Thielemann. Dabei spielte sie im Wiener Musikverein, der Royal Albert Hall, im großen Festspielhaus Salzburg.

 

Solistisch und kammermusikalisch engagiert sich Johanna Schellenberger insbesondere für kunstübergreifende Projekte, mit dem Ziel, dem Zuhörer neue Räume für ein musikalisches Verständnis zu schaffen. So stellte sie zuletzt ein Kabarett auf die Bühne und erarbeitete Konzertprogramme mit Schauspiel und Ausdruckstanz.

Sie spielte bei zahlreichen Festivals, unter anderem dem Moritzburg Festival und dem Musikfestival Middelburg (NL).

Seit 2020 ist sie Soloharfenistin der Sächsischen Staatskapelle Dresden.