Osterfestspiele Salzburg: Kammerkonzert

Streichoktett der Sächsischen Staatskapelle Dresden
Thomas Meining Violine
Tibor Gyenge Violine
Robert Kusnyer Violine
Federico Kasik Violine
Holger Grohs Viola
Friedwart Christian Dittmann Violoncello
Titus Maack Violoncello

Felix Mendelssohn Bartholdy

  • Oktett Es-Dur op. 20 MWV R 20

George Enescu

  • Oktett für Streicher C-Dur op. 7

Der Kartenvorverkauf beginnt am 1. Dezember 2020.

  • 03.04.2021
    15:00 Uhr
    Salzburg, Grosse Universitätsaula
    Tickets

Thomas Meining

Stellvertretender 1. Konzertmeister

Der Geiger und Kammervirtuose Thomas Meining absolvierte die Spezialschule für Musik und studierte anschließend an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber bei Annemarie Dietze. Etliche Meisterkurse bei international renommierten Geigern wie Wolfgang Marschner und Väclav Snitil bereicherten seine Studienzeit.

Er erhielt Preise bei nationalen und internationalen Jugendwettbewerben. Im Jahr 1985 wurde Thomas Meining mit nur 22 Jahren an die Sächsische Staatskapelle Dresden engagiert. Bereits zwei Jahre später wurde er stellvertretender 1. Konzertmeister des Orchesters.

Als Konzertmeister des Musica Viva Ensembles Dresden, dem er seit zwanzig Jahren angehört, und als Primarius des Dresdner Streichquartetts widmet sich Thomas Meining der zeitgenössischen Musik und Kammermusik in besonderer Weise. Diese Aktivitäten betreibt er gleichberechtigt neben seinen Aufgaben als Orchestermusiker in der Sächsischen Staatskapelle Dresden. 2009 fand die Dresdner Erstaufführung des Violinkonzerts von Ferruccio Busoni mit ihm als Solisten statt. 1999 erhielt er den Fritz-Busch-Preis der Dresdner Semperoper.

Als Solist trat Thomas Meining mit der Sächsischen Staatskapelle auf, außerdem mehrfach mit dem Orchester der Hamburgischen Staatsoper, der Elblandphilharmonie, dem Dresdner Kammerorchester oder dem Zyprischen Staatsorchester Nicosia. Konzertreisen als Solist und Kammermusiker führten ihn in verschiedene Städte Deutschlands und zu bedeutenden Musikfestivals in Salzburg, Schleswig Holstein, im Rheingau, in Lugano oder Warschau. Außerdem gastierte er erfolgreich in Frankreich, in den Niederlanden, in Belgien, Tschechien, Russland, China sowie auf Zypern, in Japan und in den USA.

Als 1. Konzertmeister wurde Thomas Meining wiederholt vom Malaysian Philharmonic Orchestra eingeladen. Außerdem gab er Meisterkurse an der Universität Fine Arts and Music in Tokyo.

Tibor Gyenge

Stellv. 1. Konzertmeister

Tibor Gyenge wurde 1989 in Sibiu (Hermannstadt) Rumänien in eine ungarisch-rumänische Musikerfamilie geboren und erhielt den ersten Violinunterricht von seinem Vater.  

Anschließend besuchte Tibor Gyenge die Béla Bartók Musikschule und das Musikgymnasium in Szombathely, bevor er zur Kunstuniversität Graz wechselte, um bei Prof. Silvia Marcovici zu studieren.  2012 schloss er das Bachelorstudium an der Kunstuniversität Graz mit Auszeichnung ab. 2014 bis 2016 absolvierte Tibor Gyenge bei Prof. Daniel Gaede an der Hochschule für Musik Nürnberg sein Masterstudium. Während diesen Jahren hatte er auch dort einen Lehrauftrag inne.

Zahlreiche Meisterkurse bei Musikern wie Zakhar Bron, Leonidas Kavakos, Daniel Stabrawa, György Pauk, Itzhak Rashkovsky, Krzysztof Wegrzyn, Ulf Hoelscher und Kristóf Baráti bereicherten seine Studienzeit.

 

Ebenso waren kammermusikalische Impulse von Bedeutung, unter anderem der Kontakt mit Mitgliedern der Fauré, Manderling, Lindsay und Carmina Quartette, wie auch die Zusammenarbeit mit Künstlern wie Rudolf Leopold, István Várdai, Claudio Martinez-Mehner, Christian Euler, Ivan Monighetti und Soloinstrumentalisten der Wiener und Berliner Philharmoniker.

Als Solist trat Tibor Gyenge bereits mit dem Ungarischen Kammerorchester, der Camerata Pro Musica, der Bad Reichenhaller Philharmonie, dem Savaria Symphony Orchestra und der Staatlichen Philharmonie Satu-Mare „Dinu Lipatti“ auf.

Nach einem Jahresvertrag beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks war er als 1. koord. Konzertmeister an der Staatsphilharmonie in Nürnberg engagiert.

Seit 2016 ist Tibor Gyenge Stellvertretender 1. Konzertmeister der 1. Violinen der Sächsischen Staatskapelle Dresden.

Federico Kasik

Stellv. 1. Konzertmeister

Federico Kasik wurde 1984 in Bad Nauheim geboren und erhielt ab seinem sechsten Lebensjahr Violinunterricht. Seine Ausbildung erhielt er ab 2001 in Lviv (Ukraine) bei Igor Pylatjuk. 2007 schloss er sein Studium mit Auszeichnung ab und wechselte ein Jahr später in die Meisterklasse von Ivan Ženáty an der Dresdner Hochschule für Musik Carl Maria von Weber. Hierfür erhielt er ein Meisterklassen-Stipendium des Sächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst. 

Seit dem Jahr 2000 konzertierte er als Solist in Deutschland, Polen, Österreich, der Ukraine und der Schweiz und musizierte mit zahlreichen Symphonieorchestern. Federico Kasik ist Preisträger des Internationalen Lyssenko-Wettbewerbs 2002 und des Carl-Flesch-Wettbewerbs 2003. Seit 2011 hat Federico Kasik die Position des stellvertretenden 1. Konzertmeisters der Sächsischen Staatskapelle Dresden inne. 2016 beendete er als Solist zusammen mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden die Konzertsaison mit Werken von Constantin Silvestri und Wolfgang Amadeus Mozart.

Holger Grohs

Holger Grohs wurde 1972 in Erlangen geboren und erhielt seinen ersten Violinunterricht im Alter von sechs Jahren. Erste Erfahrungen im Orchesterspiel erwarb er als Konzertmeister des Bayerischen Landesjugendorchesters. Sein Musikstudium absolvierte er an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main bei Walter Forchert und an der Hochschule für Musik Würzburg bei Herwig Zack. Prägenden Einfluss auf seine künstlerische Entwicklung hatte Franco Gulli, bei dem Holger Grohs zwei Jahre an der Indiana University Bloomington in den USA studierte. Weitere Anregungen erhielt er bei zahlreichen Meisterkursen und Festivals wie z.B. als Stipendiat der Carl Flesch Akademie in Baden-Baden bei Saschko Gawriloff, bei der Accademia Musicale Chigiana in Siena und dem Pacific Music Festival in Sapporo.

Seit 2001 ist Holger Grohs Mitglied der Sächsischen Staatskapelle Dresden, 2013 wurde er stellvertretender Konzertmeister der Zweiten Violinen, im Dezember 2015 wurde er zum Konzertmeister der Zweiten Violinen ernannt. er widmet sich neben seiner Tätigkeit im Orchester auch intensiv der Kammermusik – und wechselt dabei häufig von der Geige zur Bratsche. So konzertierte er November 2015 im Rahmen einer China-Tournee der Sächsischen Staatskapelle als Bratschist mit dem Dresdner Streichquartett und ist auch regelmäßig als Geiger und Bratscher in diversen Formationen in Kammerabenden der Sächsischen Staatskapelle auf der Bühne der Semperoper zu erleben.