Osterfestspiele Salzburg: »Turandot«

Christian Thielemann Musikalische Leitung
Yona Kim Inszenierung
Falk Bauer Kostüme
Reinhard Traub Licht
Christian Schmidt Bühnenbild
Philip Bußmann Video
Ramses Sigl Choreographie
Angela Beuerle Dramaturgie
Anna Netrebko Turandot
Yusif Eyvazov Calaf
Golda Schultz Liù
Jürgen Sacher Altoum
Alexander Tsymbalyuk Timur
Hansung Yoo Ping
Jinxu Xiahou Pang
JunHo You Pong
Dong-Hwan Lee Ein Mandarin
Tschechischer Philharmonischer Chor Brünn
Bachchor Salzburg
Salzburger Festspiele und Theater Kinderchor

Giacomo Puccini

  • »Turandot«

Oper in drei Akten
mit dem von Franco Alfano vervollständigten Finale
Libretto von Giuseppe Adami und Renato Simoni

  • 27.03.2021
    18:00 Uhr
    Salzburg, Großes Festspielhaus
  • 31.03.2021
    19:00 Uhr
    Salzburg, Großes Festspielhaus
  • 05.04.2021
    19:00 Uhr
    Salzburg, Großes Festspielhaus

Christian Thielemann

Chefdirigent

Seit der Saison 2012/13 ist Christian Thielemann Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Über Stationen an der Deutschen Oper Berlin, in Gelsenkirchen, Karlsruhe, Hannover und Düsseldorf kam er 1988 als Generalmusikdirektor nach Nürnberg. 1997 kehrte der gebürtige Berliner in seine Heimatstadt als Generalmusikdirektor der Deutschen Oper Berlin zurück, bevor er das gleiche Amt von 2004 bis 2011 bei den Münchner Philharmonikern innehatte. Neben seiner Dresdner Chefposition ist er seit 2013 Künstlerischer Leiter der Osterfestspiele Salzburg, deren Residenzorchester die Staatskapelle ist.

Intensiv widmete sich Christian Thielemann in den vergangenen Spielzeiten den Komponistenjubilaren Wagner und Strauss. Aber auch Werke von Bach bis hin zu Henze, Rihm und Gubaidulina standen für ihn in Dresden und auf Tournee auf dem Programm. Im Graben der Semperoper leitete er zuletzt Neuproduktionen von »Der Freischütz« und »Ariadne auf Naxos«. Bei den Osterfestspielen Salzburg dirigierte er unter anderem »Die Walküre« und »Tosca«.

Eine enge Zusammenarbeit verbindet Christian Thielemann mit den Berliner Philharmonikern und den Wiener Philharmonikern, deren Neujahrskonzert er 2019 dirigierte. Nach fünf Jahren als musikalischer Berater auf dem »Grünen Hügel« wurde er 2015 zum Musikdirektor der Bayreuther

Festspiele ernannt, die er seit seinem Debüt im Sommer 2000 alljährlich durch maßstabsetzende Interpretationen prägt. Darüber hinaus folgte er Einladungen der großen Orchester in Europa, den Vereinigten Staaten, Israel und Asien.
Christian Thielemanns Diskographie als Exklusivkünstler der UNITEL ist umfangreich. Zu seinen jüngsten Einspielungen mit der Staatskapelle gehören die Symphonien von Johannes Brahms und Anton Bruckner sowie zahlreiche Opern.

Christian Thielemann ist Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London sowie Ehrendoktor der Hochschule für Musik »Franz Liszt« Weimar und der Katholischen Universität Leuven (Belgien). Im Mai 2015 wurde ihm der Richard-Wagner-Preis der Richard-Wagner-Gesellschaft der Stadt Leipzig verliehen, im Oktober 2016 wurde er mit dem Preis der Stiftung zur Förderung der Semperoper ausgezeichnet. Christian Thielemann ist Schirmherr der Richard-Wagner-Stätten zu Graupa und hat die Schirmherrschaft für den 49. Internationalen Jugendwettbewerb »jugend creativ« der Volksbanken und Raiffeisenbanken übernommen. 2019 wurde ihm die Ehrenmitgliedschaft der Gustav Mahler Vereinigung Hamburg verliehen. Für seine Einspielungen wurde er mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt.

Anna Netrebko

Anna Netrebko ist eine der bedeutendsten Sängerinnen unserer Zeit. Nach ihrem Sieg beim Moskauer Glinka-Wettbewerb (1993) wurde die am Konservatorium in St. Petersburg ausgebildete Sopranistin von Irina Archipowa an das Bolschoi-Theater eingeladen und kurz darauf an das St. Petersburger Mariinski-Theater engagiert, wo sie 1994 in Mozarts »Le nozze di Figaro« debütierte und auch heute noch regelmäßig auftritt.

1995 gab sie als Ljudmila in »Ruslan und Ljudmila« ihr Debüt an der San Francisco Opera und gelangte schlagartig zu internationaler Beachtung. Seither ist sie an den renommiertesten Opernhäusern der Welt zu hören.

Bereits im Jahr 2010 hatte Anna Netrebko einen umjubelten Kurzauftritt im Silvesterkonzert der Staatskapelle Dresden, als sie mit einer Arie aus der »Csárdásfürstin« für ihre Kollegin Renée Fleming einsprang.

Auch mit Konzerten und Liederabenden ist Anna Netrebko in der ganzen Welt zu hören. Ihre Diskografie umfasst Aufnahmen von »La traviata», »Le nozze di Figaro«, »La bohème» und »I Capuleti e i Montecchi«, Pergolesis »Stabat mater» und eine Reihe von Soloalben.

Für ihre künstlerischen Verdienste wurde Anna Netrebko 2005 mit dem Russischen Staatspreis und 2008 mit dem Titel »Volkskünstler Russlands« ausgezeichnet. Außerdem erhielt sie u.a. sechs Mal den ECHO Klassik und wurde von Musical America zur Musikerin des Jahres 2008 gewählt. Als erste Opernsängerin überhaupt wurde sie 2007 in die TIME 100-Liste (»The World’s Most Influential People«) aufgenommen.