Schostakowitsch Tage Gohrisch: Kammerabend

Vadim Gluzman Violine
Sebastian Fritsch Violoncello
Yulianna Avdeeva Klavier

Valentin Silvestrov

  • Fünf Stücke aus »Melodien der Augenblicke« für Violine und Klavier

Dmitri Schostakowitsch

  • Sonate für Violoncello und Klavier op. 40

Sofia Gubaidulina

  • »Freue Dich!«. Sonate für Violine und Violoncello

Dmitri Schostakowitsch

  • Klaviertrio Nr. 2 e-Moll op. 67

In memoriam Michail Jurowski

Vadim Gluzman

Anerkannt als einer der besten auftretenden Künstlern, erhält Vadim Gluzman die Violintradition des 19. und 20. Jahrhunderts aufrecht. Sein Repertoire umfasst auch neue Musik, seine Auftritte werden in Live-Übertragungen in der ganzen Welt, neben vielzähligen preisgekrönten Aufnahmen für das BIS Label. Der israelische Violinist hat unter anderem mit den Berliner Philharmonikern, der Boston Symphony, dem Orchestre de Paris, dem Leipziger Gewandhausorchester, der Israel Philharmonic, dem London Symphony Orchestra und dem Royal Concertgebouw Orchestra gespielt. Dabei hat er mit Dirigenten wie Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Tugan Sokhiev, Sir Andrew Davis, Neeme Järvi, Michael Tilson Thomas, Semyon Bychkov und Hannu Lintu gearbeitet.

Vadim Gluzman ist auf verschiedenen Festivals aufgetreten, unter anderem in Ravinia, Tanglewood, Verbier, und beim North Shore Chamber Music Festival in Chicago, gegründet von Gluzman und der Pianistin Angela Yoffe, seiner Frau und Rezital Partnerin. Gluzman spielt auf der legendären 1690 »ex-Leopold-Auer«-Stradivari, die ihm durch die Stradivari Society of Chicago zur Verfügung gestellt wurde.

Sebastian Fritsch

Konzertmeister

Sebastian Fritsch, geboren 1996 in Stuttgart, ist Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe. So gewann er aktuell den 2. Preis des George Enescu International Competition, 2019 den renommierten Deutschen Musikwettbewerb sowie den Publikumspreis, den 1. Preis des Felix Mendelssohn-Bartholdy-Hochschulwettbewerbs und 2018 den 1. Preis des TONALi Cellowettbewerbs. Hier wurde er ebenfalls mit dem Publikumspreis, dem Mariinsky-Sonderpreis und dem Saltarello-Sonderpreis ausgezeichnet.
Er begann 2014 sein Studium bei Jean-Guihen Queyras an der Hochschule für Musik Freiburg und setzte es 2018 in Weimar in der Violoncelloklasse von Wolfgang Emanuel Schmidt an der Hochschule für Musik Franz Liszt fort. Seit Herbst 2020 studiert Sebastian Fritsch als junger Solist an der Kronberg Academy bei Wolfgang Emanuel Schmidt weiter. Das Studium wird ermöglicht durch das Arpeggione-Patronat.
 

Wichtige musikalische Impulse erhielt der Cellist unter anderem von Wen-Sinn Yang, Jens Peter Maintz, David Geringas, Ivan Monighetti und Frans Helmerson. Darüber hinaus arbeitet er mit seiner langjährigen Lehrerin Lisa Neßling und ist Stipendiat der Internationalen Musikakademie Liechtenstein.
Als Solist trat er bereits mit Orchestern wie dem Mariinsky Theaterorchester St. Petersburg, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Konzerthausorchester Berlin und den Nürnberger Symphonikern unter anderem in der Elbphilharmonie Hamburg, der Liederhalle Stuttgart und dem Konzerthaus Berlin auf.
Er gastierte bei Festivals wie der Cello Biennale Amsterdam, den Salzburger Festspielen und beim Schleswig-Holstein Musik Festival.
Sebastian Fritsch spielt ein Cello von Thorsten Theis aus dem Jahr 2016, welches ihm von der Karl Schlecht Stiftung zur Verfügung gestellt wird.