8. Symphoniekonzert

Manfred Honeck Dirigent
Nikola Hillebrand Sopran
Marie Henriette Reinhold Alt
Sebastian Kohlhepp Tenor
Mikhail Timoshenko Bass
Ulrich Tukur Sprecher
Dresdner Kammerchor

Wolfgang Amadeus Mozart

  • Ouvertüre zur Oper »La clemenza di Tito« KV 621

Joseph Haydn

  • Symphonie Nr. 93 D-Dur Hob. I:93

Wolfgang Amadeus Mozart

  • »Maurerische Trauermusik« c-Moll KV 477
  • »Laudate Dominum« aus den »Vesperae solennes de Confessore« KV 339
  • Requiem d-Moll KV 626
  • Motette »Ave verum corpus« D-Dur KV 618

Trauermusiken

Mit einem besonderen Programm kehrt Manfred Honeck an das Pult der Staatskapelle zurück. Im Mittelpunkt steht Mozarts berühmtes Requiem, weitere Höhepunkte seines sakralen Schaffens sowie die »Maurerische Trauermusik«, die der Freimaurer Mozart 1785 zum Gedenken an zwei Logenbrüder komponierte, ergänzen das unvollendet gebliebene geistliche Hauptwerk des Wieners. Um diese Werke errichtet Manfred Honeck einen literarisch-musikalischen Resonanzraum: Ulrich Tukur liest aus Gedichten der Nobelpreisträgerin Nelly Sachs, während Gregorianische Choräle auf die lange Tradition religiöser Vokalmusik verweisen.

Informationen zum Kartenvorverkauf werden voraussichtlich im Herbst 2021 bekannt gegeben.

  • 10.04.2022
    20:00 Uhr
    Semperoper
  • 11.04.2022
    20:00 Uhr
    Semperoper

Manfred Honeck

Manfred Honeck ist seit der Saison 2008/2009 Music Director beim Pittsburgh Symphony Orchestra. Seine weithin gefeierten Konzerte und richtungsweisenden Interpretationen gemeinsam mit diesem Orchester erfahren international große Anerkennung. Umjubelte Gastspiele führen regelmäßig in zahlreiche Musikmetropolen sowie zu den großen Musikfestivals, darunter die BBC Proms, Musikfest Berlin, Lucerne Festival, Rheingau Musik Festival, Beethovenfest Bonn, Grafenegg Festival, die Carnegie Hall und das Lincoln Center in New York. Eine enge Beziehung pflegen Manfred Honeck und sein Orchester zum Wiener Musikverein. Nach einer einwöchigen Residenz im Jahr 2012 folgten im Frühjahr 2016 drei weitere Konzerte im Rahmen einer ausgedehnten Europa-Tournee. Im Sommer 2017 führte eine weitere Tournee zu Europas bedeutendsten Musikfestivals.

Manfred Honecks erfolgreiche Tätigkeit in Pittsburgh wird durch zahlreiche Einspielungen umfassend dokumentiert. Sämtliche der SACDs für Reference Recordings, darunter Tondichtungen und Suiten von Richard Strauss, Beethovens Symphonien Nr. 5 und 7 sowie Tschaikowskys 6. Symphonie erhielten eine Vielzahl an hervorragenden Rezensionen. Nach zwei Grammy-Nominierungen für Dvořáks Achte Symphonie und die von Manfred Honeck selbst konzipierte Symphonische Suite aus Jenůfa von Janáček sowie für Bruckners Symphonie Nr. 4 wurde die aktuelle Aufnahme, Schostakowitschs Symphonie Nr. 5, im Januar 2018 mit einem Grammy als "Best Orchestral Performance" ausgezeichnet.

Der gebürtige Österreicher absolvierte seine musikalische Ausbildung an der Hochschule für Musik in Wien. Seine Arbeit als Dirigent wurde durch Erfahrungen geprägt, die er über lange Jahre als Mitglied der Wiener Philharmoniker und des Wiener Staatsopernorchesters sammeln konnte. Seine Dirigentenlaufbahn begann Manfred Honeck als Assistent von Claudio Abbado in Wien sowie als Leiter des Jeunesses Musicales Orchesters Wien. Anschließend wurde er als Erster Kapellmeister an das Opernhaus Zürich verpflichtet und erhielt dort 1993 den Europäischen Dirigentenpreis. Zu weiteren frühen Stationen seiner Karriere zählen Leipzig, wo er von 1996 bis 1999 einer der drei Hauptdirigenten des MDR Sinfonieorchesters Leipzig war und Oslo, wo er nicht nur 1997 für ein Jahr kurzfristig die musikalische Leitung der Norwegischen Nationaloper übernahm, sondern auch für mehrere Jahre als Erster Gastdirigent des Oslo Philharmonic Orchestra verpflichtet wurde. Von 2000 bis 2006 war er

Chefdirigent des Swedish Radio Symphony Orchestra Stockholm, von 2008 bis 2011 sowie erneut von 2013 bis 2016 war er Erster Gastdirigent der Tschechischen Philharmonie in Prag.

Von 2007 bis 2011 wirkte Manfred Honeck als Generalmusikdirektor der Staatsoper Stuttgart. Dort dirigierte er unter anderem Premieren von Berlioz' Les Troyens, Mozarts Idomeneo, Verdis Aida, Poulencs Dialogues des Carmélites, den Rosenkavalier von R. Strauss, die Fledermausvon Johann Strauß, Wagners Lohengrin und Parsifal sowie zahlreiche Symphoniekonzerte mit dem Staatsorchester Stuttgart. Gastspiele im Bereich der Oper führten ihn an die Semperoper Dresden, an die Komische Oper Berlin, an die Königliche Oper in Kopenhagen, zum White Nights Festival nach St. Petersburg und zu den Salzburger Festspielen. Er ist darüber hinaus seit über zwanzig Jahren Künstlerischer Leiter der Internationalen Wolfegger Konzerte.

Als Gastdirigent stand Manfred Honeck am Pult aller führenden internationalen Klangkörper, darunter das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, die Berliner Philharmoniker, das Gewandhausorchester Leipzig, die Sächsische Staatskapelle Dresden, Royal Concertgebouw Orchestra, London Symphony Orchestra, Orchestre de Paris, Accademia di Santa Cecilia Rom sowie die Wiener Philharmoniker; in den USA leitete er das Los Angeles Philharmonic, New York Philharmonic, The Cleveland Orchestra, Chicago Symphony Orchestra, Boston Symphony Orchestra, Philadelphia Orchestra und San Francisco Symphony. Er ist darüber hinaus gern gesehener Gast beim Verbier Festival. In der Saison 2017/2018 dirigiert er das Neujahrskonzert beim Shanghai Symphony Orchestra, kehrt zum Orchestre de Paris, Chicago Symphony Orchestra, Danish National Symphony, Israel Philharmonic und den Wiener Symphonikern zurück und setzt seine regelmäßige Zusammenarbeit mit New York Philharmonic, den Bamberger Symphonikern und der Accademia di Santa Cecilia fort.

Manfred Honeck wurde von mehreren US-amerikanischen Universitäten zum Ehrendoktor ernannt. Im Auftrag des österreichischen Bundespräsidenten wurde er 2016 mit dem Berufstitel Professor gewürdigt. Die Fachjury der International Classical Music Awards zeichnete ihn 2018 als "Artist of the Year" aus. 

Nikola Hillebrand

Die deutsche Sopranistin Nikola Hillebrand wurde in Recklinghausen, Nordrhein-Westfalen geboren und ist seit der Spielzeit 2016/ 2017 im Ensemble des Nationaltheater Mannheim. Im Juli 2017 gab Nikola ihr Debüt an der Bayerischen Staatsoper als Azema in Rossinis »Semiramide«. Ihr Gesangsstudium begann sie im Alter von 17 Jahren bei Prof. Fenna Kügel- Seifried an der Hochschule für Musik und Theater München. Noch während ihres Studiums gastierte Nikola am Theater Bonn als Belinda in »Dido & Aeneas«, Papagena sowie Königin der Nacht in der »Zauberflöte« und als Marzelline in einer Neuproduktion von »Fidelio«. Im Sommer 2015 gab sie ihr Glyndebourne Debüt als Blondchen in David McVicars Neuproduktion von Mozarts »Die Entführung aus dem Serail«. In der darauffolgenden Saison wurde sie erneut nach Glyndebourne eingeladen, die Barbarina zu singen und die Rolle der Susanna in »Le Nozze di Figaro« zu covern.

In ihrer Debütspielzeit wurde sie zur Trägerin des 50. John Christie Awards ernannt. Dieser wird von der Worshipful Company of Musicians an ein vielversprechendes junges Talent zur Förderung vergeben. Als Mitglied des Mannheimer Ensembles 2016/ 17 stand Nikola in Rollen wie Adele (»Fledermaus«), Oscar (»Ballo in Maschera«) und Despina (»Così fan tutte«) auf der Bühne. In der kommenden Spielzeit singt sie hier unter anderem die Königin der Nacht und gibt ihre Rollendebüts als Sophie im Rosenkavalier sowie als Poppea (»L´incoronazione di Poppea«). Abseits der Opernbühne fühlt sich Nikola auch auf der Konzertplatform zuhause. Ihr Repertoire umfasst unter anderem Händels Messias, Mozarts Exsultate Jubilate, Pergolesis Stabat Mater und Orffs Carmina Burana. Einen besonderen Platz in ihrem Herzen gehört dem Kunstlied. Die Feinheit und Rafinesse, welche für die Liedinterpretation nötig sind, bereiten ihr ebenso große Freude wie die extrovertierte Darstellung einer Figur auf der Bühne. Zu Nikolas liebsten Komponisten in diesem Genre gehören Robert Schumann, Franz Schubert und Richard Strauss.

Sebastian Kohlhepp

Der deutsche Tenor Sebastian Kohlhepp zählt zu den arriviertesten Sängern seiner Generation und ist auf internationalen Opern- und Konzertbühnen ein gefragter Gast. Mit seinem Debüt als David in »Die Meistersinger von Nürnberg« bei den Osterfestspielen Salzburg 2019 unter der Leitung von Christian Thielemann, gelang ihm ein herausragender und vielbeachteter Erfolg. In gleicher Partie wusste er auch Anfang 2020 an der Dresdner Semperoper Publikum und Presse zu begeistern. Geboren in Limburg an der Lahn, erhielt Sebastian Kohlhepp seine erste musikalische Ausbildung im dortigen Knabenchor. Dem Studium bei Hedwig Fassbender in Frankfurt/Main folgten Festengagements am Badischen Staatstheater Karlsruhe, an der Wiener Staatsoper und an der Oper Stuttgart. Seit der Saison 2017/18 ist er freischaffend tätig. In den vergangenen Jahren konnte sich Sebastian Kohlhepp vor allem als versierter Mozart-Tenor einen Namen machen. So sang er den Tamino im Theater an der Wien (Ltg. René Jacobs), am Theater Basel und der Volksoper Wien, debütierte als Belmonte bei der Salzburger Mozartwoche, verkörperte Don Ottavio an der Oper Köln und zuletzt Ferrando in »Cosi fan tutte« (Ltg. Ivor Bolton) an der Dutch National Opera Amsterdam. In der Spielzeit 2020/21 kehrt Kohlhepp in einer Neuproduktion der »Zauberflöte« als Tamino an die Semperoper zurück. Auch als Konzertsänger ist Sebastian Kohlhepp international gefragt. Im Sommer 2018 gab er sein Debüt bei den Salzburger Festspielen und sang dort unter Teodor Currentzis Beethovens 9. Sinfonie. Im Dezember des selben Jahres führte ihn eine Einladung des Boston Symphony Orchestra und seines Chefdirigenten Andris Nelsons in die USA. Beim traditionellen Silvesterkonzert der Sächsischen Staatskapelle Dresden (Ltg. Christian Thielemann) war Kohlhepp zum Jahreswechsel 2019/20 mit einer konzertanten Fassung von Lehárs »Das Land des Lächelns« live im ZDF zu erleben.

Sebastian Kohlhepp konzertiert regelmäßig mit renommierten Klangkörpern, wie der Akademie für Alte Musik Berlin, dem RIAS Kammerchor, Collegium Vocale Gent, Freiburger Barockorchester, NDR Chor, Gürzenich-Orchester, Gaechinger Cantorey, Kammerchor Stuttgart und arbeitet mit den Dirigenten Philipp Ahmann, Sylvain Cambreling, Adam Fischer, Pablo Heras-Casado, Alexander Liebreich, Christophe Rousset, Andreas Spering und Lorenzo Viotti. Einladungen führten ihn ins Concertgebouw Amsterdam, die Hamburger Elbphilharmonie, die Philharmonien Paris, Berlin und Köln, ins Wiener Konzerthaus, die Tonhalle Zürich, Laeiszhalle Hamburg, Shanghai Concert Hall, Seoul Arts Center, Teatro Colon Buenos Aires, zum Rheingau und Schleswig-Holstein Musik Festival sowie zum Menuhin Festival Gstaad. Zahlreiche CD-/DVD- und Rundfunkaufnahmen belegen Sebastian Kohlhepps vielseitiges künstlerisches Schaffen. René Jacobs’ Aufnahme der Bach’schen »Johannespassion« (Harmonia Mundi) mit Sebastian Kohlhepp als Arientenor, erhielt den ICMA Award in der Kategorie Baroque Vocal. Zuletzt erschienen Beethovens »Missa Solemis« (Carus) unter Frieder Bernius und C. M. v. Webers frühe Oper »Peter Schmoll« mit dem ORF Radio Sinfonie Orchester Wien beim Label Capriccio.

Mikhail Timoshenko

In Russland geboren, begann Mikhail Timoshenko seine musikalische und schauspielerische Ausbildung in Mednogrosk bei Tatiana Mayorova und vertiefte seine Studien an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar und der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin in der Klasse von Dr. Prof. Michail Lanskoi. In den Jahren 2015 bis 2017 war er Mitglied der Akademie der Opéra National de Paris und wirkte im Dokumentarfilm über die Pariser Oper »L‘Opéra« von Jean-Stéphane Bron mit. Neben zahlreichen Darbietungen in der Amphithéâtre Concert Hall der Opéra Bastille sang er in der Weltpremiere von Joanna Lees »Vol Retour« und sang Pluton in Monteverdis »L‘Orfeo«. Andere Rollen waren unter anderem Spencer Coyle (»Owen Wingrave«), Hymas und Tirtée (»Les Fêtes d’Hébé«) in Paris und London, der Erste Handwerksbursch (»Wozzeck«), Silvano (»Un Ballo in Maschera«), Mitioukha (»Boris Godunov«) in Opéra Bastille. 2016 gewann er den ersten Preis des internationalen Gesangwettbewerbs Bordeaux Médoc, außerdem den Cercle Carpeaux Lyric Preis, den AROP Preis (Opéra national de Paris) sowie den Siemens Opera Contest Preis.

2017 gewann er den International Maria Callas Grand Prix in Greece, 2018 gewann er mit der Pianistin Elitsa Desseva den ersten Preis des internationalen Kammermusikwettbewerbs »Franz Schubert and Modern Music« in Graz, den ersten Preis bei der Hugo Wolf Academy International Art Song Competition in Stuttgart, den zweiten und Publikumspreis beim Schubert LiedDuo Wettbewerb in Dortmund und den dritten Preis und den Yamaha Publikumspreis bei der »International Chamber Music Competition« in Lyon und den ersten Preis der »Wigmore Hall/Independant Opera Song Competition« in London im Jahr 2019. Höhepunkte seiner ersten Saisons umfassen die Weltpremiere der Kammeroper »En Silence« von Alexandre Desplat in Luxemburg und Paris- Bouffes du Nord, Orlik in Tschaikonwskys »Mazeppa« an der Ópera de Oviedo (Spanien), Moser in »I Masnadieri« an der Ópera Monte Carlo, Pietro in »Simon Boccanegra« an der Opéra Bastille, Masetto aus »Don Giovanni« an der Opéra Garnier und dem Opernhaus Düsseldorf, Figaro in »Le Nozze di Figaro« Opéra national de Lorraine à Nancy. Seit 2009 gibt er Benefizkonzerte für Kinder mit psychischen Störungen in Russland und nimmt an nimmt an Events der »Yehudi Menuhin Live Musik Now e.V.« teil. In Kooperation mit der non-profit Organisation »Touch« in Orenburg unterstützt er zahlreiche Internate für Kinder mit geistiger Behinderung.

Dresdner Kammerchor

Strahlend, transparent, homogen und flexibel: Für seine einzigartige Klangkultur wird der Dresdner Kammerchor international geschätzt. Der Künstlerische Leiter Hans-Christoph Rademann prägte diesen unverwechselbaren Klang seit der Gründung 1985 und führte den Chor zu weltweitem Renommee. Das vielfältige Repertoire des Chores hat sein Fundament in der Barockmusik, besonderer Schwerpunkt ist die sächsische Hofmusik. Als kultureller Botschafter Dresdens und Sachsens pflegt und erschließt der Chor das musikalische Erbe der Region und macht es einem internationalen Publikum bekannt. Als prominentes Beispiel dafür steht die weltweit erste Heinrich-Schütz-Gesamteinspielung, die 2009 in Zusammenarbeit mit dem Carus-Verlag begonnen wurde; die Schütz-Johannespassion wurde 2016 mit dem Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Auch zahlreiche Werke anderer mitteldeutscher Meister wie Johann Adolf Hasse, Johann David Heinichen und Jan Dismas Zelenka hat der Chor in Zusammenarbeit mit dem Dresdner Barockorchester und weiteren musikalischen Partnern wiederentdeckt, wiederaufgeführt und auf CD aufgenommen. Neben der Chorsinfonik aus Klassik und Romantik liegt ein weiterer Repertoire-Fokus auf anspruchsvollen A-cappella-Werken des 19. und 20. Jahrhunderts, dazu zählt Musik von Johannes Brahms, Max Reger, Olivier Messiaen, Francis Poulenc, Arnold Schönberg und Herman Berlinski. Seit Jahren widmet sich der Dresdner Kammerchor intensiv der modernen und zeitgenössischen Musik: mit Uraufführungen, Erstaufführungen und eigenen Auftragswerken.

Dieses Engagement vertiefen auch vielfältige Musikvermittlungs- und Nachwuchsprojekte. 2009 initiierten Hans-Christoph Rademann und der Dresdner Kammerchor die Dresdner Chorwerkstatt für Neue Musik, die 2018 zum 4. Mal stattfand. Für seine Verdienste um die zeitgenössische Chormusik wurde der Chor mit einem Förderpreis der Ernst von Siemens Musikstiftung ausgezeichnet. Der Dresdner Kammerchor gastiert in Musikzentren und bei Festivals in ganz Europa, Tourneen führten die Sänger nach Indien, Taiwan, China, Mexiko, Südamerika und Südafrika. Zu den musikalischen Partnern gehörten bisher René Jacobs, Sir Roger Norrington, Ádám Fischer, Václav Luks, Stefan Parkman, Trevor Pinnock, Christoph Prégardien, Jos van Immerseel, Herbert Blomstedt, Christian Thielemann, Riccardo Chailly und Reinhard Goebel sowie die Sächsische Staatskapelle Dresden, das Gewandhausorchester Leipzig, Anima Eterna Brugge, The Orchestra of the Age of Enlightenment, Concerto Köln und die Akademie für Alte Musik Berlin. Seinen Wurzeln bleibt der Dresdner Kammerchor durch eine Kooperation mit der Hochschule für Musik Dresden verbunden.