4. Aufführungsabend

Gaetano d'Espinosa Dirigent
克莉丝塔‧麦雅 女低音
Reinhard Krauß Violine

艾尔加

  • e 小调小夜曲,为弦乐而作,op.20

Jörg Herchet

  • Konzert für Violine, Alt und Orchester

乔治·比才

  • Symphonie Nr. 2 C-Dur »Roma«

Ein »Dresdner Programm«

Mit einer Uraufführung des Dresdner Komponisten Jörg Herchet präsentiert sich Gaetano d’Espinosa, ehemals stellvertretender Konzertmeister der Staatskapelle, erstmals als Dirigent in einem Aufführungsabend. Das Programm seines nachgeholten Konzertdebüts eröffnet er mit Elgars Streicherserenade op. 20 – drei jugendliche »kleine Melodien«, die der britische Komponist 1892 noch vor seinem Durchbruch zu einem dreisätzigen Werk zusammenfasste. Zum Abschluss des Abends erklingt Bizets Zweite Symphonie. Elf Jahre lang arbeitete und verbesserte Bizet seine von einem Studienaufenthalt und den großen italienischen Städten inspirierte C-Dur-Symphonie; von Venedig, Florenz und Neapel blieb letztlich jedoch nur: »Roma«.

Verkaufsstart wird zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.

  • 11.05.2022
    20:00 Uhr
    塞帕歌剧院

Gaetano d'Espinosa

Der in Palermo geborene Gaetano d’Espinosa absolvierte in seiner Heimat, Italien, eine umfangreiche Ausbildung in Violine (bei Mihai Spinei und Salvatore Accardo), Klavier, Komposition (bei Turi Belfiore) und Philosophie. Seine Karriere als Musiker begann er als Violinist in dem Orchestra da Camera Italiana und dem Mahler Chamber Orchestra, gefolgt von einem Engagement in der SächsischenStaatskapelle Dresden in den Jahren 2001 bis 2008, wo er ab 2003 die Position des Stellvertretenden Konzertmeisters ausführte. Während seiner Dresdner Zeit als Orchestermusiker entwickelte Gaetano d’Espinosa seine Leidenschaft für das Dirigieren und bekam die Möglichkeit, dem Maestro Fabio Luisi, der sein Mentor wurde, in verschiedenen Produktionen zu assistieren. Im Jahr 2008 gab er seine Stelle im Orchester auf, um sich ausschließlich dem Dirigieren zu widmen. Zu seinem wichtigsten Debüt als Dirigent gehört die Wiederaufnahme von Verdis »La traviata« an der Sächsischen Staatsoper Dresden im Jahr 2010. Im Jahr 2012 wurde Gaetano d’Espinosa zum Ersten Gastdirigenten des Orchestra Sinfonica di Milano »Giuseppe Verdi« ernannt, eine Position, die er bis heute innehat. Am Teatro Carlo Felice in Genua leitete er im Jahre 2011 Aufführungen von Leoncavallos »Pagliacci« und 2013 Verdis »La traviata«. An der Oper Graz dirigierte er 2011 Verdis »Otello«, gefolgt von Donizettis »Maria Stuarda« im Jahr 2012. Ebenfalls im Jahr 2012 übernahm er kurzfristig eine von Presse und Publikum gefeierte Produktion von Puccinis »Il Trittico« an der Opera de Lyon. Mit dem Teatro La Fenice in Venedig verbindet ihn seit 2011 eine Zusammenarbeit sowohl im Symphonischen-, als auch im Opernbereich, mit Aufführungen von Verdis »La traviata« und einer Neuinszenierung von Bellinis »Norma«.

Seit seinem Debüt im Jahr 2012, ist Gaetano d’Espinosa jährlich zum Orchestra della RAI di Torino für Konzerte und Rundfunkaufnahmen zurückgekehrt. Das Orchestra dell' Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom lud ihn im Jahr 2012 und wiederholt im Jahr 2014 für Symphoniekonzerte ein. Er tritt regelmäßig mit renommierten japanischen Orchestern auf, zu denen NHK Orchestra in Tokio, Japan Century Orchestra in Osaka, Tokyo Metropolitan Orchestra, Osaka Philharmonic, Gunma Symphony Orchestra, Hyogo PAC Orchestra und PMF Festival Orchestra in Sapporo gehören. Eine erfolgreiche Zusammenarbeit verbindet ihn u.a. mit dem Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino, dem Orchestre de Chambre de Lausanne, dem Orchestre de la Suisse Romande, dem Orchestre de l'Ile de France, den Bamberger Symphonikern, dem Orchestre National de Belgique, den Prager Philharmoniker und dem Kremerata Baltica. Gaetano d’Espinosa widmet sich als Dirigent auch Werken zeitgenössischer Komponisten. Als Komponist und Solist gleichzeitig, führte er im Jahr 2005 mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden unter der Leitung von Christian Arming sein eigenes »Konzert für Violine« auf. Sein Werk »Andante für Dimitrij« wurde seit der Uraufführung 2014 mehrfach von verschiedenen Orchestern aufgeführt.

Reinhard Krauß

Concermaster

Konzertmeister

Reinhard Krauß wurde 1956 in Dresden geboren. Noch vor seinem 5. Lebensjahr begann er als Schüler der Kinderklasse der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden mit dem Geigenunterricht bei Annemarie Dietze, die ihn bis zu seinem erfolgreichen Absolventenkonzert als Student der Musikhochschule in Dresden betreute. Er war Schüler der Spezialschule für Musik Dresden, dem heutigen Landesgymnasium Carl Maria von Weber. Als Primarius leitete er über zwei Jahrzehnte hinweg das »Krauß-Quartett Dresden«. Den Quartettunterricht erhielt er während seines Studiums von seinem späteren Kollegen, KV Rudolf Ulbrich. Mit seinem Streichquartett trat er nicht nur regelmäßig in Kammerabenden und Aufführungsabenden der Staatskapelle Dresden oder in den »Galeriekonzerten« sowie der Konzertreihe »Meisterwerke-Meisterinterpreten« auf, sondern war auch national und international – darunter u.a. in Paris, Stockholm, St. Petersburg, Singapur – erfolgreich. Neben Schallplatten-, CD-, Hörfunk- und Fernsehproduktionen kam es auch zur Zusammenarbeit mit interessanten Gästen des Quartetts, u.a. mit Theo Adam, Jutta Zoff, Hans-Detlef Löchner, Olaf Bär und Norman Shetler. 1978 wurde Reinhard Krauß unter dem seinerzeitigen Chefdirigenten Herbert Blomstedt in die Staatskapelle engagiert. Konzertmeister der 2. Violinen ist er seit 1995. Der Titel »Kammervirtuos« wurde ihm im Jahre 1998 verliehen.

Mit seinem Streichquartett trat er nicht nur regelmäßig in Kammerabenden und Aufführungsabenden der Staatskapelle Dresden oder in den »Galeriekonzerten« sowie der Konzertreihe »Meisterwerke-Meisterinterpreten« auf, sondern war auch national und international – darunter u. a. in Paris, Stockholm, St. Petersburg, Singapur – gefragt. Bei den zahlreichen Schallplatten-, CD-, Hörfunk- und Fernsehproduktionen kam es auch zur erfolgreichen Zusammenarbeit mit Gästen, darunter Theo Adam, Jutta Zoff, Hans-Detlef Löchner, Olaf Bär und Norman Shetler. Von 2010 bis 2012 wirkte Reinhard Krauß gemeinsam mit Kollegen der Berliner und Wiener Philharmoniker als Gastprofessor des Pacific Music Festival in Sapporo / Japan.

1978 wurde Reinhard Krauß unter dem seinerzeitigen Chefdirigenten Herbert Blomstedt in die Staatskapelle engagiert. Konzertmeister der 2. Violinen ist er seit 1995. Der Titel »Kammervirtuos« wurde ihm im Jahre 1998 verliehen.