4. Kammerabend

Lukas Stepp Violine
Anya Dambeck 中提琴
Friedwart Christian Dittmann 大提琴
Boris Kusnezow Klavier
Susanne Branny 小提琴
Mechthild von Ryssel Violin
Stephan Pätzold 中提琴
Tom Höhnerbach 大提琴
Helmut Branny 低音大提琴
Carolina Ullrich Valencienne

Joseph Schuster

  • Streichquartett Nr. 6 d-Moll aus den »Quartetti Padovani«

莫扎特

  • Divertimento B-Dur KV 137

Eduard Strauß

  • »Souvenir de Dresde«. Polka française op. 182, bearbeitet von Jörg Kettmann

Johann Strauß (Sohn)

  • »An der Elbe« op. 477, bearbeitet von Jörg Kettmann

拉赫曼尼诺夫

  • Klaviertrio Nr. 1 g-Moll »Élégiaque«

马勒

  • a 小调钢琴四重奏

施尼特凯

  • 钢琴四重奏

Fragmentarisches

Noch in der Studienzeit komponierte Gustav Mahler sein einziges kammermusikalisches Werk: Das unvollendete Klavierquartett a-Moll lässt bereits den kompromisslosen Ausdruckswillen des späteren Symphonikers erahnen. Es inspirierte Alfred Schnittke 1988 zu einem eigenen Klavierquartett, das wiederum an den elegischen Tonfall russischer Kammermusik anschließt, wie er sich beispielhaft in Rachmaninows Erstem Klaviertrio zeigt.

Bitte beachten Sie das geänderte Programm! 

  • 03.03.2022
    20:00 Uhr
    塞帕歌剧院
    Ausverkauft

Lukas Stepp

Konzertmeister

Seit Anfang des Jahres 2019 ist Lukas Stepp Konzertmeister der zweiten Violinen der Sächsischen Staatskapelle Dresden.

Die wichtigsten Impulse für sein Geigenspiel erhielt er an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« von Stephan Picard, Feng Ning und in den Jahren 2016-2018 von Ida Kavafian an der Juilliard School of Music in New York.

Lukas Stepp ist mehrfacher erster- und Sonderpreisträger des Bundeswettbewerbs »Jugend musiziert«. Weitere Preise gewann er solistisch bei internationalen Wettbewerben wie dem Brahms Wettbewerb (2010), dem Wettbewerb »Julio Cardona« in Portugal (2011) sowie der »International Schönfeld String Competition« (Harbin/China 2014).

Solistische Auftritte absolvierte Lukas Stepp u.a. mit den Stuttgarter Philharmonikern, dem Kärntener Sinfonieorchester, dem Jungen Ensemble Berlin, dem Landesjugendorchester Baden-Württemberg, dem Staatstheater Hildesheim, der Badischen Kammerphilharmonie und der Hamburger Camerata.

Lukas Stepp war erster Geiger des »Stepp Quartetts«, welches zwischen 2001 und 2012 bei Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Rheingau Musikfestival und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern auftrat.

Anya Dambeck

Stellv. Solobratscherin

Boris Kusnezow

Boris Kusnezow zählt zu den gefragtesten Klavierpartnern seiner Generation. Er konzertiert mit herausragenden Instrumentalisten und Sängern weltweit. Seine Auftritte führten ihn in Konzertsäle wie die Carnegie Hall New York, das Mariinski Theater St. Petersburg, die Kioi-Hall Tokio, den Münchner Gasteig und die Berliner Philharmonie.Zwölf CD-Einspielungen in diversen Besetzungen und Rundfunkaufnahmen dokumentieren die künstlerischen Aktivitäten des Pianisten. Die Fachpresse (FAZ, Süddeutsche, Fono Forum u.v.m. ) würdigt ihn als herausragenden Kammermusiker. Zudem erhielten mehrere CDs Nominierungen für den Opus Klassik und den Preis der Deutschen Schallplattenkritik. Boris Kusnezow ist darüber hinaus als offizieller Klavierpartner für Streichinstrumente und Gesang zu Gast bei den wichtigsten internationalen Wettbewerben. Dazu zählen der ARD-Wettbewerb München, der Joseph-Joachim-Wettbewerb Hannover und der Königin Elisabeth Wettbewerb Brüssel. In Moskau geboren begann Boris Kusnezow seine musikalische Ausbildung an der traditionsreichen Gnessin- Akademie.

Seit seinem achten Lebensjahr lebt er in Deutschland und absolvierte sein Studium bei Prof. Bernd Goetzke in Hannover. Es folgten der Gewinn des Deutschen Musikwettbewerbs, internationale Auszeichnungen wie das Fellowship des Borletti-Buitoni Trusts sowie Stipendien der Deutschen Stiftung Musikleben und der Studienstiftung des deutschen Volkes. Neben dem aktiven Musizieren ist Boris Kusnezow Gründer der Klavier-Kammermusik Akademie »Chamber Lab« im italienischen Montecastelli, organisiert einen internationalen Meisterkurs im Schloss Bückeburg (IMAS) und engagiert sich ehrenamtlich für die Loewe Stiftung im Bereich Musikförderung. Das Unterrichten ist ein wichtiges Element im künstlerischen Schaffen des Pianisten. 2020 wurde er zum Professor für Klavier-Kammermusik an die Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« Leipzig berufen.

Susanne Branny

Mechthild von Ryssel

2. Violine 

Mechthild von Ryssel, in Dahme in einem musikalischen Elternhaus geboren, erhielt ihren ersten Violinunterricht mit fünf Jahren in Görlitz bei Helmut Frenzel, später bei Maria Frenzel. Von der 7. Klasse an wurde sie an der Spezialschule für Musik Dresden bei Uta Maria Frenzel unterrichtet. Ihr Musikstudium absolvierte sie von 1980 bis 1986  an der Hochschule für Musik bei Reinhard Ulbricht, ebenfalls in Dresden.

Ihr erstes Orchesterengagement führte sie im Jahr 1986 als Vorspielerin der 1.Violinen zur Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz. Seit 1994 spielt Mechthild von Ryssel in der Gruppe der 2. Violinen der Staatskapelle Dresden.

Darüber hinaus ist Mechthild von Ryssel Mitglied zahlreicher Kammermusikensembles und Kammerorchester: so z.B. seit 1996 bei den Dresdner Kapellsolisten und seit 2006 bei Capella Musica, mit denen sie zahlreiche Auftritte im In- und Ausland absolviert.

Darüber hinaus ist Mechthild von Ryssel seit 2006 Mitglied bei den Dresdner Kapellsolisten mit denen sie zahlreiche Auftritte im In- und Ausland absolviert.

Stephan Pätzold

Stellv. Solobratscher

Stellv. Solobratscher

Stephan Pätzold wurde 1962 in Dresden geboren und wuchs im osterzgebirgischen Dorf Reichstädt auf. Seine ersten musikalischen Eindrücke erhielt er im elterlichen Kantorenhaushalt. Neben dem Singen rückte für ihn ab dem siebenten Lebensjahr die Violine in den Vordergrund, was  nach der Ausbildung an der Musikschule Dippoldiswalde im Jahr 1978 zu einem Bratschenstudium an der Musikhochschule Dresden bei seinem späteren Kollegen Winfried Berger führte.

Vor dem Engagement bei der Staatskapelle Dresden im Jahre 1989 brachten Substitutendienste in der Oper und fünf Jahre Festanstellung bei der Dresdner Philharmonie erste Erfahrungen in einem Berufsorchester. Im Laufe der Jahre stellte sich bei Stephan Pätzold außerhalb des Dienstes zunehmend eine Vorliebe für Musik des 18. Jahrhunderts ein, der er im Dresdner Barockorchester und später auch bei den Dresdner Kapellsolisten nachgehen konnte.

Solistische und kammermusikalische Auftritte in unterschiedlichen Besetzungen und seit 1999 eine Lehrtätigkeit an der Dresdner Musikhochschule vervollständigen seine musikalischen Aktivitäten. Im gleichen Jahr erhielt er auch nach erneutem Probespiel seine jetztige Stelle als stellvertretender Solobratscher.

Im Laufe der Jahre stellte sich bei Stephan Pätzold außerhalb des Dienstes zunehmend eine Vorliebe für Musik des 18. Jahrhunderts ein, der er im Dresdner Barockorchester und später auch bei den Dresdner Kapellsolisten nachgehen konnte.

Solistische und kammermusikalische Auftritte in unterschiedlichen Besetzungen und seit 1999 eine Lehrtätigkeit an der Dresdner Musikhochschule vervollständigen seine musikalischen Aktivitäten. Im gleichen Jahr erhielt er auch nach erneutem Probespiel seine jetzige Stelle als stellvertretender Solobratscher.

Helmut Branny

Carolina Ullrich

Die Sopranistin Carolina Ullrich wurde 1982 in Chile geboren. Sie studierte an der Päpstlichen Katholischen Universität von Santiago de Chile und schloss ihr Studium summa cum laude ab. Im Februar 2005 kam sie nach Augsburg, wo sie bei Edith Wiens ihr Studium fortsetzte. Carolina Ullrich ist Stipendiatin der Fundación Andes, einer der wichtigsten Stiftungen Südamerikas. Erfahrungen im Opernfach erwarb sie am Teatro Municipal de Santiago de Chile. Im Sommer 2005 übernahm sie dort mit großem Erfolg die Rollen der Despina (»Così fan tutte«) und der Sœur Constance (»Dialogues des

Carmélites«). Unter der Leitung von Helmuth Rilling sang sie im April 2006 Bachs »Johannespassion« in Stuttgart und Neapel. Im Rahmen der Bayerischen Theaterakademie August Everding sang sie in diesem Jahr die Rolle der Serpetta in »La finta giardiniera«. Seit der Spielzeit 2010 / 11 zählt sie zum festen Ensemble der Semperoper und ist hier u.a. als Adele in »Die Fledermaus«, Susanna in »Le nozze di Figaro«, Zdenka in »Arabella« und Rose Maurrant in »Street Scene« zu erleben.