6. Kammerabend

Sabine Kittel 长笛
Undine Röhner-Stolle Oboe
Fabian Dirr Klarinette
Thomas Eberhardt 低音管
Jochen Ubbelohde 圆号
Robert Lis Violine
Florian Richter Viola
Anke Heyn 大提琴
Martin Knauer 低音提琴
保罗‧里维尼乌斯 钢琴

Albert Roussel

  • Divertissement op. 6 für Bläserquintett und Klavier
  • »Joueurs de flûte« op. 27 für Flöte und Klavier

Charles Koechlin

  • Pastorale für Flöte, Klarinette und Klavier
  • »En route vers le bonheur« aus »L'Album de Lilian« für Flöte, Klarinette und Klavier

浦朗克

  • Sextett für Bläserquintett und Klavier

Franz Lachner

  • Nonett F-Dur

  • 05.05.2022
    20:00 Uhr
    塞帕歌剧院
    Ausverkauft

Sabine Kittel

Soloflötistin

Soloflötistin

Im Alter von zehn Jahren erhielt Sabine Kittel ihren ersten Querflötenunterricht an der Musikschule in Erfurt. Von 1985 bis 1991 studierte sie an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden bei Johannes Walter, von 1991 bis 1994 absolvierte sie ein Meisterklassenstudium bei Paul Meisen an der Hochschule für Musik in München. Darüber hinaus ergänzte sie ihre Ausbildung durch Meisterkurse bei Aurèle Nicolet.

Sabine Kittel ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe. 1991 gewann sie den 1. Preis beim Carl Maria von Weber-Wettbewerb in München, 1994 den 2. Preis beim Internationalen Musikwettbewerb in Budapest und 1995 ebenfalls einen 2. Preis beim Internationalen ARD-Wettbewerb in München sowie den Brüder-Busch-Preis.

Bevor Sabine Kittel zur Staatskapelle Dresden kam, war sie in der Zeit von 1992 bis 2000 Soloflötistin der Dresdner Philharmonie. Seit August 2000 musiziert sie in gleicher Position bei der Sächsischen Staatskapelle Dresden. 2008 gründete sie das ENSEMBLE  BENTO, darüber hinaus konzertiert sie als Solistin und Kammermusikerin in verschiedenen Besetzungen in mehreren europäischen Ländern und in Japan.

Darüber hinaus ist sie solistisch und kammermusikalisch tätig in verschiedenen Besetzungen, u.a. mit Harfe, Streichtrio, Klavier und Bläserquintett in mehreren europäischen Ländern und in Japan, u.a. auch bei internationalen Kammermusikfestivals, wie z.B. dem Kilkenny Arts Festival und dem Moritzburg Musikfestival.

2008 gründete sie mit ihrer Kollegin Anke Heyn (Violoncello) und dem Pianisten Paul Rivinius das Ensemble Bento.

Seit 2012 unterrichtet sie an der »Guiseppe – Sinopoli – Akademie« der Staatskapelle Dresden und seit 2018 wieder an der Hochschule für Musik »Carl Maria von Weber« Dresden.

Undine Röhner-Stolle

Undine Röhner-Stolle wurde in Berlin geboren und begann als 13-jährige mit dem Oboenspiel. Sie studierte an der Musikhochschule Leipzig bei Burkhard Glaetzner. Als Mendelssohn-Stipendiatin errang sie erste Preise bei den Internationalen Wettbewerben in Genf (1988) und Manchester (1989) und war daraufhin Preisträgerin des Deutschen Musikrates. Ihr erstes Engagement erhielt Undine Röhner-Stolle 1988 als Solo-Oboistin bei der Radio-Philharmonie Leipzig, spielte ab 1992 in derselben Position beim MDR-Sinfonieorchester und wechselte 2005 als Koordinierte Solo-Oboistin zur Dresdner Philharmonie.

Als Solistin trat sie sowohl mit dem Leipziger Orchester als auch mit zahlreichen anderen Klangkörpern deutschlandweit in Erscheinung. Undine Röhner-Stolle war mehr als 10 Jahre Mitglied des MDR-Bläserquintetts, pflegt nun die Kammermusik mit dem Carus-Ensemble Dresden und spielt regelmäßig im Ensemble Avantgarde, mit den Virtuosi Saxoniae sowie beim Bachorchester Leipzig. 1999 wurde Undine Röhner-Stolle von der Toho Gakuen School of Music in Japan als Gastprofessorin an die dortige Orchesterakademie eingeladen.

Fabian Dirr

Der gebürtige Erlanger begann seine musikalische Ausbildung mit sechs Jahren. Er war bereits Preisträger mehrerer Wettbewerbe bevor er sein Studium an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Prof. Hans Deinzer begann, das er als Meisterschüler beendete. Bereits während der Ausbildung sammelte er Erfahrungen in der Jungen Deutschen Philharmonie und als Mitglied als Mitglied zahlreicher Kammermusikensembles. 1998 und 2008 war er Gast der »Mettlacher Kammermusiktage«, den Kammermusiktagen Hitzacker, dem Hohenloher Musiksommer und dem sächsisch-böhmischen Musikfestival. Regelmäßig musizierte er mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Nach Engagements bei der Nordwestdeutschen Philharmonie in Herford und dem Frankfurter Opern- und Museumsorchester war er Soloklarinettist der Münchner Philharmoniker. Seit 1995 ist Fabian Dirr Soloklarinettist der Dresdner Philharmonie. Als Orchestersolist gastierte er u.a. bei der Staatskapelle Dresden, den Bamberger Sinfonikern, dem SWR-Sinfonieorchester Freiburg, dem Rundfunksinfonieorchester Berlin und dem Konzerthausorchester Berlin.

Als Solist interpretierte er Werke von Weber, Mozart, Copland, Nielsen, Debussy und Rossini in Deutschland, Spanien und Finnland. Dabei arbeitete er u.a. zusammen mit Raffael Frühbeck de Burgos, Christopher Hogwood und Santtu Matias Rouvalli. Für sein solistisches und kammermusikalisches Schaffen erhielt er 1996 den Kulturförderpreis der Stadt Erlangen. 2002 gastierte er als Solist bei der Internationalen Orgelwoche Nürnberg. Seit 1996 ist er Mitbegründer und musikalischer Leiter des »Carus Ensemble Dresden«. Fabian Dirr ist Professor für Klarinette an der Hochschule Carl Maria von Weber in Dresden.Als gefragter Pädagoge gab er Kurse in Deutschland (Badische Klarinettentage 2017) und Asien (Kyungpook National University, Taegu, Korea).

Thomas Eberhardt

Solofagottist

 

Sein erstes Orchesterengagement erhielt er im Jahr 2000 an der Bayerischen Staatsoper, seit 2004 ist er Solofagottist der Sächsischen Staatskapelle Dresden.

Thomas Eberhardt ist verschiedensten Kammerensembles zum Teil langjährig verbunden. Zahlreiche Tourneen mit diesen führten ihn in etliche Länder Europas, aber auch in die USA sowie nach Brasilien, Argentinien, China, Japan, Südkorea und Taiwan.

Jochen Ubbelohde

Solohornist

Robert Lis

2. Konzertmeister

Robert Lis, geboren in Dabrowa Gornicza, Polen, begann mit 6 Jahren Geige zu spielen. Er ist einer der talentiertesten polnischen Geiger seiner Generation und Preisträger vieler nationaler und internationaler Geigenwettbewerbe. 2011 schloss er die Ignacy Paderewski Musikakademie in Poznan als Student von Prof. Dr. Marcin Baranowski mit Auszeichnung ab. 2012 erwarb er als Schüler von Ilya Grubert seinen zweiten Master-Abschluss am

Conservatorium van Amsterdam. In den Jahren 2010 bis 2012 war er assistierender Leiter der 2. Violinen in der Radio Kamer Filharmonie und von 2012 bis 2018 Zweiter Konzertmeister im Nederlands Philharmonisch Orkest und seit 2018 Zweiter Konzertmeister der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Robert Lis spielt eine Pietro-Floriani-Violine von 1835.

Florian Richter

Solobratscher

Florian Richter erhielt seinen ersten Unterricht im Fach Violine an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« in Leipzig bei Prof. Klaus Hertel. Im Jahr 2000 wechselte er zur Viola, 2001 an das Musikgymnasium »Schloss Belvedere« Weimar in die Klasse von Prof. Erich Krüger.

Von 2004 bis 2014 studierte der mehrfache Bundespreisträger bei »Jugend musiziert« an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar bei Prof. Ditte Leser/Prof. Erich Krüger und schloss seine Ausbildung mit dem Konzertexamen ab. Wichtige musikalische Impulse erhielt er darüber hinaus bei Meisterkursen unter anderem bei Prof. Alfred Lipka, Prof. Dietmar Hallmann, Prof. Hartmut Rohde, Prof. Martin Spangenberg und Prof. Norbert Brainin.

Florian Richter war Stipendiat der Hans und Eugenia Jütting Stiftung, der Deutschen Stiftung Musikleben und der Carl Flesch Akademie. Als Solist spielte er unter anderem unter der Leitung von Johannes Klumpp, Helmuth Rilling, Stefan Solyom, Michael Sanderling und Marek Janowski. Von 2010 bis 2012 war Florian Richter Solobratscher der Staatskapelle Weimar, von 2012 bis 2017 in gleicher Position beim Staatsorchester Stuttgart tätig. Bis 2017 engagierte er sich zudem am Musikgymnasium »Schloss Belvedere« in Weimar für den Nachwuchs im Fach Viola.

Seit Oktober 2017 ist Florian Richter Professor für Viola an der Hochschule für Musik in Nürnberg und seit August 2017 Solobratscher der Sächsischen Staatskapelle Dresden.

Anke Heyn

Violoncello

Ihr Musikstudium absolvierte Anke Heyn bei Martin Ostertag in Karlsruhe und Jens Peter Maintz in Berlin. Sie erhielt verschiedene Auszeichnungen und Preise bei zahlreichen Wettbewerben, u.a. bei »Jugend musiziert«, dem Tonkünstlerwettbewerb sowie dem Kammermusikwettbewerb der Alice-Samter-Stiftung in Berlin. Ebenso war sie Finalistin beim Deutschen Musikwettbewerb in Bonn. Darüber hinaus war Anke Heyn Stipendiatin der »Jürgen-Ponto-Stiftung«, der »Villa musica« und der Landessammlung für Streichinstrumente Baden-Württemberg.

Erste Orchestererfahrung sammelte Anke Heyn im Bundesjugendorchester, im Schleswig-Holstein Festival Orchester sowie im European Union Youth Orchestra. Nach einem Praktikum beim SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg hatte sie einen Jahresvertrag bei den Münchner Philharmonikern und war häufige Aushilfe beim DSO Berlin. Seit April 2006 ist sie festes Mitglied der Sächsischen Staatskapelle Dresden.
 
Ihre große Begeisterung gilt seit langem der Kammermusik: sie konzertierte als Solocellistin vom Ensemble Oriol Berlin und der Kammerakademie Potsdam. Neben ihrer Orchestertätigkeit in der Dresdner Staatskapelle ist sie als Mitglied der »Dresden Group« und des »Ensemble Bento« in verschiedenen Formationen zu hören.

Sie spielte im Bundesjugendorchester, im Schleswig-Holstein-Musikfestival-Orchester und im European Union Youth Orchestra. Nach ihrem Praktikum beim SWR-Sinfonieorchester Baden-Baden/Freiburg hatte sie einen Zeitvertrag bei den Münchner Philharmonikern und war häufige Aushilfe beim DSO Berlin, beim Mahler Chamber Orchestra und beim NDR-Elbphilharmonieorchester.

Neben ihrer begeisterten Tätigkeit im Orchester gilt ihre große Liebe seit langem der Kammermusik; als Mitglied des »Ensemble Bento« ist sie außerdem in verschiedenen anderen Formationen zu hören  und stets auf der Suche nach neuen Klangerlebnissen

Martin Knauer

Stellv. Solokontrabassist

Sein erstes Orchesterengagement führte ihn von 1995 bis 1998 als Substitut zur Staatsoperette Dresden, von 1997 bis 2000 in die Dresdner Philharmonie sowie von 1998 bis 2000 in die Sächsischen Staatskapelle Dresden. Im Jahr 2000 erhielt er eine Festanstellung als Kontrabassist im Berliner Sinfonie-Orchester (BSO). 2004 wechselte er zu den Bamberger Symphonikern, 2006 wurde er hier stellvertretender Solokontrabassist. Seit 2008 ist Martin Knauer auf gleicher Position in der Staatskapelle Dresden engagiert.