12. Symphoniekonzert

Jakub Hrůša Dirigent
Joshua Bell Violine

弗兰克

  • »Le Chasseur maudit« (Der wilde Jäger)

西贝柳斯

  • d小调小提琴协奏曲 op. 47

雅纳切克

  • 《塔拉斯‧布尔巴》管弦乐狂想曲,改编自果戈尔作品

Szenen der Jagd und des Kampfes

Symphonische Dichtungen auf literarische Vorlagen von Gottfried August Bürger und Nikolaj Gogol bringt Jakub Hrůša für sein De­büt am Pult der Staatskapelle nach Dresden. Francks selten zu hörendes Werk »Le Chas­seur maudit« (Der wilde Jäger) und die ukrainische Sage des Kosaken Taras Bulba, von Janáček zu einer klanggewaltigen Rhapsodie vertont, rahmen Sibelius’ spätromantisches Violinkonzert, für das der herausragende Geiger Joshua Bell nach 29 Jahren wieder als Gast in die Semperoper zurückkehrt.

 

Eine kostenlose Konzerteinführung findet 45 Minuten vor Beginn im Opernkeller statt.

  • 11.07.2021
    11:00 Uhr
    塞帕歌剧院
    Tickets
    票价:
    29.00 – 48.00 €
  • 12.07.2021
    20:00 Uhr
    塞帕歌剧院
    Tickets
    票价:
    29.00 – 48.00 €
  • 13.07.2021
    20:00 Uhr
    塞帕歌剧院
    Tickets
    票价:
    29.00 – 48.00 €

Jakub Hrůša

Der in der Tschechischen Republik geborene Jakub Hrůša ist Chefdirigent der Bamberger Symphoniker, Erster Gastdirigent des Philharmonia Orchestra und Erster Gastdirigent der Tschechischen Philharmonie. Er studierte Dirigieren an der Akademie der darstellenden Künste in Prag, wo er unter anderem Jiří Bělohlávek unterrichtete. Derzeit ist er Präsident des Internationalen Kreises Martinů und der Gesellschaft Dvořák, und 2015 erhielt er zum ersten Mal den Sir Charles Mackerras-Preis.

Er ist ein häufiger Gast bei vielen der größten Orchester der Welt und unterhält neben seinen betitelten Positionen enge Beziehungen zum Königlichen Concertgebouw Orchester, Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Gewandhausorchester Leipzig, Mahler Chamber Orchestra, Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Orchestre philharmonique de Radio France, The Cleveland Orchestra, New York Philharmonic, Chicago Symphony und Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra.  In der Saison 2018/19 gab er sein Debüt bei den Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Orchestre de Paris und dem NHK Symphony.

Zu seinen Beziehungen zu führenden Vokal- und Instrumentalsolisten gehört in den letzten Saisons die Zusammenarbeit mit u.a. Behzod Abduraimov, Piotr Anderszewski, Leif Ove Andsnes, Lisa Batiashvili, Jonathan Biss, Yefim Bronfman, Rudolf Buchbinder, Isabelle Faust, Bernarda Fink, Julia Fischer, Vilde Frang und Sol Gabetta, Christian Gerhaher, Kirill Gerstein, Karen Gomyo, Augustin Hadelich, Hilary Hahn, Leonidas Kavakos, Sergey Khachatryan, Lang Lang, Igor Levit, Jan Lisiecki, Albrecht Mayer, Johannes Moser, Viktoria Mullova, Anne Sofie Mutter, Jean-Yves Thibaudet, Daniil Trifonov, Klaus Florian Vogt, Yuja Wang, Frank Peter Zimmermann und Nikolaj Znaider.

Als Operndirigent ist er regelmäßiger Gast beim Glyndebourne Festival, wo er »Vanessa«, »Das schlaue Füchslein«, »Ein Sommernachtstraum«, »Carmen«, »The Turn of the Screw«, »Don Giovanni« und »La bohème« dirigierte und drei Jahre lang als Musikdirektor von Glyndebourne On Tour tätig war. Außerdem leitete er Produktionen u.a. für das Royal Opera House, Covent Garden, die Wiener Staatsoper, die Opéra National de Paris und die Oper Frankfurt.

Als Aufnahmekünstler hat Hrůša zuletzt Smetanas »Má vlast« mit den Bamberger Symphonikern und Konzerte für Orchester von Bartók und Kodály mit dem RSB Berlin veröffentlicht. Darüber hinaus hat er Berlioz' »Symphonie fantastique«, Strauss' »Eine Alpensinfonie« und Suks »Asrael-Sinfonie« mit dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra, die Violinkonzerte von Tschaikowsky und Bruch mit Nicola Benedetti und der Tschechischen Philharmonie sowie neun CDs mit tschechischem Repertoire mit der PKF-Pragischen Philharmonie aufgenommen, deren Musikdirektor er von 2009 bis 2015 war.

Joshua Bell

Mit einer mehr als dreißigjährigen Karriere als Solist, Kammermusiker, Aufnahmekünstler, Dirigent und Direktor ist Joshua Bell einer der gefeiertsten Geiger seiner Zeit. Nachdem er mit praktisch jedem großen Orchester der Welt aufgetreten ist, ist Bell weiterhin als Solist, Rezitalist und Kammermusiker engagiert.

Geboren in Bloomington, spielte Bell im Alter von vier Jahren Geige und begann mit zwölf Jahren das Studium bei seinem Mentor Josef Gingold. Im Alter von 14 Jahren debütierte er mit Riccardo Muti und dem Philadelphia Orchestr und mit 17 Jahren gab er sein Debüt in der Carnegie Hall mit dem St. Louis Symphony Orchestra. Mit 18 Jahren unterschrieb Bell bei seinem ersten Label, London Decca, und erhielt das Avery Fisher Career Grant. In den folgenden Jahren wurde Bell von Musical America zum »Instrumentalisten des Jahres« 2010 ernannt, vom Weltwirtschaftsforum zum »Young Global Leader« 2007, für fünf GRAMMY®-Auszeichnungen nominiert und erhielt den Avery Fisher-Preis 2007. Außerdem erhielt er 2003 den Indiana Governor's Arts Award und 1991 den Distinguished Alumni Service Award der Jacobs School of Music. Als exklusiver Künstler von Sony Classical hat Bell mehr als 40 Alben aufgenommen, die mit GRAMMY®-, Mercury®-, Gramophon- und OPUS KLASSIK-Preisen ausgezeichnet wurden. Die jüngste Veröffentlichung von Sony Classical vom Juni 2018 mit Bell und der Academy of St. Martin in the Fields enthält Bruchs »Schottische Fantasie« und das g-Moll-Violinkonzert, das eine GRAMMY®-Nominierung erhielt. Bells Album 2013 mit der Academy of St. Martin in the Fields, auf dem Bell Beethovens vierte und siebte Symphonie dirigiert, debütierte auf Platz 1 der Billboard-Charts. Nach der zweiten Zusammenarbeit von Bell mit dem Singapore Chinese Orchestra und Maestro Tsung Yeh im Jahr 2018 erscheint im Herbst 2020 ein Album, auf dem Bell als Solist neben traditionellen chinesischen Instrumenten des westlichen Repertoires und dem Violinkonzert der Butterfly-Liebhaber, einem der bekanntesten Violinwerke des chinesischen Kulturerbes, zu hören ist.

Bell engagiert sich des Weiteren für innovative Wege zur Erweiterung der sozialen und kulturellen Wirkung klassischer Musik und hat mit verschiedenen Künstlern und Organisationen in einer Vielzahl von Genres zusammengearbeitet. Er setzt sich für die Musik als ein wesentliches pädagogisches Instrument ein. Bell engagiert sich weiterhin aktiv für Education Through Music und Turnaround Arts, die Kindern, die sonst vielleicht nicht die klassische Musik aus erster Hand erleben, Instrumente und künstlerische Bildung bieten. Im Jahr 2014 war er Mentor und trat zusammen mit Streichern der National YoungArts Foundation in einem HBO Family Documentary Special »Joshua Bell« auf: Eine YoungArts-Meisterklasse". In diesem Jahr erhielt Bell den Glashütte Original MusicFestivalAward 2019, der in Verbindung mit den Dresdner Musikfestspielen verliehen wird, für sein Engagement in der Kunstvermittlung.

Seit 2011 ist Bell als Musikdirektor der Academy of St. Martin in the Fields tätig und tritt damit die Nachfolge von Sir Neville Marriner an, der das Orchester 1959 gegründet hat. In den Jahren 2019-20 feiert er in der Queen Elisabeth Hall in London das 60-jährige Bestehen der Academy.

Joshua Bell spielt auf der Huberman Stradivarius-Geige von 1713 mit einem Bogen von François Tourte aus dem 18. Jahrhundert.