4. Symphoniekonzert

Ton Koopman Dirigent und Cembalo
Matthias Wollong 小提琴
Norbert Anger 大提琴
Céline Moinet 双簧管
Thomas Eberhardt 低音管

巴赫

  • Orchestersuite Nr. 4 D-Dur BWV 1069

海顿

  • Sinfonia concertante B-Dur Hob. I:105

维瓦尔第

  • Concerto g-Moll RV 577 »Per l’Orchestra di Dresda«

亨德尔

  • »Feuerwerksmusik« D-Dur HWV 351

»Per l’orchestra di Dresda«

Welche Wertschätzung der Dresdner Hof­kapelle auch über die Stadtgrenzen hinaus entgegengebracht wurde, lässt sich am vermutlich in den 1720er-Jahren entstan­denen Concerto g-Moll von Antonio Vivaldi ablesen: Obwohl der Venezianer selbst nie die Residenzstadt an der Elbe besucht hatte, widmete er dem »Orchester von Dresden« sein das Konzertieren mehrerer Solisten in den Fokus stellende Werk. Die Verbundenheit zu Dresden und seinem Ensemble entstand über seinen Schüler Pisendel, der bis 1755 als Konzertmeister der Kapelle wirkte. In Kom­bination mit Haydns »Sinfonia concertante« knüpft Ton Koopman programmatisch an die bedeutsame Kapellhistorie an.

 

Eine kostenlose Konzerteinführung findet 45 Minuten vor Beginn im Opernkeller statt.

  • 13.11.2020
    19:00 Uhr
    塞帕歌剧院
    Tickets
    票价:
    30.00 – 73.00 €
  • 14.11.2020
    11:00 Uhr
    塞帕歌剧院
    Tickets
    票价:
    29.00 – 60.00 €
  • 15.11.2020
    19:00 Uhr
    塞帕歌剧院
    Tickets
    票价:
    20.00 – 60.00 €

Ton Koopman

Geboren in Zwolle (Niederlande), hat Ton Koopman zuerst eine klassische Ausbildung erhalten; dann studierte er Orgel, Cembalo und Musikwissenschaft in Amsterdam und wurde in beiden Instrumenten mit dem Prix d’Excellence ausgezeichnet. Von Anfang an faszinierten ihn das Barock-Zeitalter, authentische Musikinstrumente und die historische Aufführungspraxis. Somit konzentrierte der junge Koopman sein Studium bereits sehr früh auf die Barockmusik, und im Besonderen auf JS Bach, und wurde schnell eine Leitfigur in der Bewegung der historischen Aufführungspraxis.

Bereits im Alter von 25 Jahren gründete der junge Koopman sein erstes Barock-Orchester, 1979 dann das Amsterdam Baroque Orchestra, und 1992 den Amsterdam Baroque Choir. Gemeinsam machte sich das ABO&C als eines der führenden Alte-Musik-Ensembles weltweit einen Namen. Mit einem Repertoire, das vom frühen Barock bis zur späten Klassik reicht, waren Ton Koopman und sein ABO&C u.a. zu Gast am Concertgebouw in Amsterdam, Théatre des Champs-Elysées und Salle Pleyel in Paris, Barbican and Royal Albert Hall in London, Musikverein und Konzerthaus in Wien, Philharmonie in Berlin, Lincoln Center und Carnegie Hall in New York, Suntory Hall in Tokyo sowie in Brüssels, Mailand, Madrid, Rom, Salzburg, Kopenhagen, Lissabon, München, Athen, etc.

Zahlreiche CD/DVD-Aufnahmen dokumentieren Ton Koopman’s umfangreiche Tätigkeit als Solist und Dirigent. Sein wohl umfassendstes Projekt war die Gesamtaufnahme aller Kantaten von Johann Sebastian Bach, ausgezeichnet mit dem Deutschen Schallplattenpreis Echo Klassik, dem Prix Hector Berlioz und dem BBC-Award, nominiert für den Grammy Award (USA) sowie den Gramophone Award (UK). Ton Koopman setzt sich seit Jahren für die Verbreitung des Werkes Dietrich Buxtehudes ein, und schloss 2014 die Aufnahme der Buxtehude-Opera-Omnia mit insgesamt 30 CDs ab. Koopman ist außerdem Präsident der “International D. Buxtehude Society” und seit 2012 Buxtehude-Preisträger der Stadt Lübeck, sowie Bach-Preisträger der Royal Academy of Music in

London seit 2014, und Ehrenprofessor an der Musikhochschule Lübeck sowie Honorary Artistic Advisor des Guangzhou Opera House. Im November 2017 erhielt Ton Koopman den Edison Classical Award.

In den letzten Jahren hat Koopman viele der bedeutendsten Orchester weltweit dirigiert, darunter: Berliner Philharmoniker, Concertgebouw Orchestra, New York Philharmonic, Münchner Philharmoniker, Chicago Symphony, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Wiener Symphoniker, Boston Symphony, Philadelphia und Cleveland Orchestra. Kürzlich hat Ton Koopman die Berliner Philharmoniker mit Bachs H-Moll Messe dirigiert, das Concertgebouw Orchestra mit Bachs Matthäuspassion, schließlich folgten Konzerte mit dem Orchestra Philharmonique de Radio France, Tonhalle Orchestra Zurich, NHK Orchestra Tokyo and Gulbenkian Orchestra Lisbon. In der Spielzeit 2018/19 kehrt Koopman zurück an das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, Santa Cecilia Orchestra in Rom, Stockholm Philharmonic, Orchestre National de Lyon, Staatskapelle Dresden, National Orchestra und San Francisco Symphony. Konzerte mit Los Angeles Philharmonic, Cleveland Orchestra, DSO Berlin und vielen anderen Orchestern sind geplant.

Ton Koopman blickt auf ein umfangreiches Werk von Einspielungen zurück, darunter für Erato, Teldec, Sony, Deutsche Grammophon und Philips; 2003 hat er sein eigenes Label “Antoine Marchand” gegründet, ein Sub-Label von Challenge Classics. Koopman ist Autor vieler Fachartikel und Bücher, so war er mit der Edition der gesamten Orgelkonzerte Händels für Breitkopf & Härtel betraut; kürzlich hat er Händels Messias sowie Buxtehudes Das Jüngste Gericht im Carus Verlag neu herausgebracht.

Professor an der Universität von Leiden, ist Ton Koopman auch Ehren-Mitglied an der Royal Academy of Music in London und künstlerischer Leiter des französischen Festivals Itinéraire Baroque. Seit 2019 ist er Präsident der Stiftung Bach-Archiv Leipzig.

Matthias Wollong

1. Konzertmeister

Norbert Anger

Konzertmeister

Céline Moinet

Solooboistin

Solooboistin

Céline Moinet, 1984 in Lille/Nordfrankreich geboren, studierte am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris in den Klassen von David Walter und Maurice Bourgue Oboe und Kammermusik. 2006 schloss sie ihr Studium mit den höchsten Auszeichnungen ab. Später ergänzte sie ihre Ausbildung durch das Studium der Barockoboe bei Marcel Ponseele und Xenia Löffler.

Seit 2008 ist Céline Moinet Solooboistin in der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Ihre Karriere begann sie als Mitglied im Gustav Mahler Jugendorchester unter der Leitung von Claudio Abbado. Daraufhin erhielt sie Engagements bei führenden Orchestern Deutschlands, darunter das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, das NDR Sinfonieorchester Hamburg, das Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR und viele andere. Kaum 22 Jahre alt, wurde sie 2006 Solooboistin im Orchester des Nationaltheaters Mannheim, seit Juni 2008 schließlich bekleidet sie die gleiche Position bei der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Darüber hinaus wird sie regelmäßig vom Chamber Orchestra of Europe und London Symphony Orchestra eingeladen.
 
Céline Moinet ist als Solistin und Kammermusikerin in aller Welt zu Gast. Mit renommierten Symphonieorchestern wie der Sächsischen Staatskapelle Dresden, den Prager Philharmonikern, dem Pacific Music Festival Orchestra sowie dem New Japan Philharmonic und Kyoto Symphony Orchestra spielt sie die berühmten Oboenkonzerte, zudem unternimmt sie regelmäßig Tourneen mit Kammerorchestern wie den Dresdner Kapellsolisten und dem Kammerorchester Basel. Im Herbst 2011 unternahm sie mit den Wiener Philharmonikern eine große Konzertreise nach Asien und Australien, im März 2013 eine mehrwöchige Solo-Tournee nach Japan. Auf Einladung von Fabio Luisi gab sie wiederholt Meisterkurse und Solokonzerte beim Pacific Music Festival in Sapporo (Japan). Zusammen mit dem Pianisten Christoph Eschenbach wird sie bei den Osterfestspielen Salzburg 2014 gastieren.
 
Im Sommer 2013 übernahm Céline Moinet eine Professur für Oboe an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden.
 
Céline Moinet spielt eine Oboe und ein Englisch Horn der Firma Marigaux, Paris.
 
2012 ist ihre erste Solo-CD bei dem renommierten Plattenlabel harmonia mundi erschienen. Im Winter 2013 wird ihre neue CD mit der Harfenistin Sarah Christ veröffentlicht.

Zudem unternimmt sie regelmäßig Tourneen mit Kammerorchestern wie den Dresdner Kapellsolisten und dem Kammerorchester Basel. Im Herbst 2011 unternahm sie mit den Wiener Philharmonikern eine große Konzertreise nach Asien und Australien, im März 2013 eine mehrwöchige Solo-Tournee nach Japan. Auf Einladung von Fabio Luisi gab sie wiederholt Meisterkurse und Solokonzerte beim Pacific Music Festival in Sapporo (Japan). Zusammen mit dem Pianisten Christoph Eschenbach wird sie bei den Osterfestspielen Salzburg 2014 gastieren.

Im Sommer 2013 übernahm Céline Moinet eine Professur für Oboe an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden.

Céline Moinet spielt eine Oboe und ein Englisch Horn der Firma Marigaux, Paris.

2012 ist ihre erste Solo-CD bei dem renommierten Plattenlabel harmonia mundi erschienen. Im Winter 2013 wird ihre neue CD mit der Harfenistin Sarah Christ veröffentlicht.

Thomas Eberhardt

Solofagottist

 

Sein erstes Orchesterengagement erhielt er im Jahr 2000 an der Bayerischen Staatsoper, seit 2004 ist er Solofagottist der Sächsischen Staatskapelle Dresden.

Thomas Eberhardt ist verschiedensten Kammerensembles zum Teil langjährig verbunden. Zahlreiche Tourneen mit diesen führten ihn in etliche Länder Europas, aber auch in die USA sowie nach Brasilien, Argentinien, China, Japan, Südkorea und Taiwan.