8. Symphoniekonzert

奥马尔·梅厄·威尔贝鲁 指挥
Daniel Ciobanu Klavier
萨克森国家歌剧院合唱团

乔治·李盖提

  • »Lux Aeterna« für Chor a cappella

莫扎特

  • A大调钢琴协奏曲 KV 488

舒曼

  • Requiem Des-Dur op. 148

Berührungspunkte

PALMSONNTAGSKONZERT

Eine seltene Parallele verbindet Robert Schumann und sein Requiem mit Wolfgang Amadeus Mozart: Wie bei diesem ist auch Schumanns Opus 148 die letzte sakrale Kom­position, die er vor seinem Tod verfasste. Die Todesahnung, die aus ihr spricht, bemerkte auch Johannes Brahms: »Schon das Requiem, meinte er, wie Mozart, für sich geschrieben zu haben«, äußerte in einem Brief an Clara 1855. Dennoch scheint sich Schumann bewusst von dem ihm vertrauten Vorgängerwerk absetzen zu wollen. So überwiegen in seiner Requiem­vertonung Trost statt Dramatik, romantische Empfindsamkeit statt Klageschrei.

 

Eine kostenlose Konzerteinführung findet 45 Minuten vor Beginn im Opernkeller statt.

voraussichtliche Konzertdauer: ca. 75 Minuten

  • 28.03.2021
    19:00 Uhr
    塞帕歌剧院
    Verkauf vorerst beendet
  • 29.03.2021
    20:00 Uhr
    塞帕歌剧院
    Verkauf vorerst beendet

Daniel Ciobanu

Daniel Ciobanu begann im Alter von 9 Jahren in Piatra Neamt, Rumänien, Klavier zu lernen. Zunächst bei Magdolna Cosma und Delia Balan, später bei Mihaela Spiridon und Iulian Arcadi Trofin. Anschließend gewann er Stipendien, um in Schottland bei Graeme McNaught und später bei Aaron Shorr und Petras Geniusas zu studieren und machte seinen Abschluss am Königlichen Konservatorium von Schottland. Er schloss sein Studium bei Marian Rybicki an der École Normale de Musique »Alfred Cortot« in Paris und an der Universität der Künste in Berlin bei Pascal Devoyon und Markus Groh ab.

Im Jahr 2010 gab er sein Debüt in der Royal Festival Hall und ist seitdem als Solist an Orten wie dem Münchner Gasteig, dem Salzburger Mozarteum, dem Auditorium de Radio France, dem Salle Cortot, der Fazioli Hall in Sacile, dem Teatro Massimo Palermo, dem Bukarester Atheneum, dem Duszniki Chopin Festival, dem Teatro Municipal in Rio de Janeiro, dem Bronfman Auditorium in Tel Aviv und der Taipei National Concert Hall aufgetreten.

Im Jahr 2015 erhielt Daniel Ciobanu er den 1. Grand Prix, den Publikumspreis und den Orchesterpreis beim Internationalen Klavierwettbewerb der Marokkanischen Philharmonie und war damit der erste Pianist in der Geschichte des Wettbewerbs, der alle Sonderpreise gewonnen hat und von der Jury einstimmig für den Hauptpreis gewählt wurde.  Er hat auch den 1. Preis und den Sonderpreis für die beste »Klassische Sonate« beim Internationalen Klavierwettbewerb UNISA in Pretoria (Südafrika) und den 1. Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb BNDES in Rio de Janeiro gewonnen.

Daniel Ciobanu erregte erstmals 2017 internationale Aufmerksamkeit beim Arthur-Rubinstein-Wettbewerb in Tel Aviv, wo er sowohl die Silbermedaille als auch den Publikumspreis gewann.  Danach trat er in der Carnegie Hall, der Elbphilharmonie Hamburg, dem Gewandhaus Leipzig, dem Konzerthaus Berlin, dem St John's Smith Square in London und dem Enescu-Festival in Bukarest auf und tourte durch Japan, China, Taiwan, Südafrika und Brasilien.

2017 gründete Ciobanu das »Neamt Music Festival« in Rumänien, um eine starke und frische internationale Plattform für junge Künstler zu schaffen. Das einwöchige Festival findet jedes Jahr in den rumänischen Karpaten statt und bietet nicht nur ein klassisches Programm, sondern auch Jazz und experimentelle Projekte.

In den Jahren 2019/20 ist er mehrmals mit dem Dirigenten Omer Meir Wellber aufgetreten, insbesondere bei seinem Debüt mit dem Gewandhausorchester Leipzig und dem Orchester Arturo Toscanini in Parma. In dieser Saison tritt er auch mit dem Symphonieorchester des Polnischen Nationalen Rundfunks und dem Dirigenten Cristian Mandeal auf und wird mehrere Soloauftritte absolvieren, darunter eine Tournee in Japan und sein Debüt-Recital beim Lucerne Festival.

萨克森国家歌剧院合唱团

合唱指导:帕布罗·阿山特<br