3. Symphoniekonzert

罗伦佐·维欧提 指挥
Antoine Tamestit Viola

柯达伊

  • 加兰塔舞曲

巴托克

  • Konzert für Viola und Orchester Sz 120

浦朗克

  • »Les animaux modéles«. Suite für Orchester FP 111

拉威尔

  • »Daphnis et Chloé«. Suite Nr. 2

Tönendes Vermächtnis

Existenzielle Sorgen, mangelnde Resonanz und gesundheitliche Rückschläge: Béla Bartóks krisengeprägte letzte Lebensjahre im US-amerikanischen Exil wirkten sich auch auf seine schöpferische Kraft aus. Nur für wenige neue Kompositionen fand er die nötige Energie. Sein Violakonzert für den schottischen Bratschisten William Primrose ist eine seiner letzten Arbeiten – und nur als Skizze überliefert. Heute können daher lediglich nachträglich instrumentierte Fassungen des Werks erklingen. Der spezifischen, von der Volksmusik seiner osteuropäischen Heimat beeinflussten Klangsprache Bartóks bleiben sie dennoch verpflichtet. Mit seiner Virtuosität und melodischen Prägnanz gehört das Konzert daher zu Recht zu einem der beliebtesten Werke für Viola überhaupt.

Kartenvorverkauf ab Mitte Oktober 2021

  • 14.11.2021
    11:00 Uhr
    塞帕歌剧院
  • 15.11.2021
    20:00 Uhr
    塞帕歌剧院
  • 16.11.2021
    20:00 Uhr
    塞帕歌剧院

Antoine Tamestit

Bekannt für seine Musikalität und seine reichhaltige Klangfülle, seine ausgewiesene Technik und die vielgerühmte Schönheit seines Bratschentons gilt Antoine Tamestit als einer der wichtigsten Botschafter seines Instruments. Ob als Konzertsolist, Kammermusiker oder Professor für Bratsche – Tamestit ist weltweit gefragt und geschätzt. Mit seiner Stradivari von 1672, eine Leihgabe der Habisreutinger-Stiftung, deren warmer Klang ihn an den »eines italienischen Opernsängers « erinnert, ist er stets auf der Suche nach einem originären Zugang zur Musik. Im Trio Zimmermann spielt er seit 2007 regelmäßig mit seinen Musikerkollegen Christian Poltéra und Frank Peter Zimmermann – letzterer lud ihn 2019 für Mozarts Sinfonia concertante KV 364 zu seinem Sonderkonzert in der Semperoper ein, für Tamestit sein Debüt

bei der Staatskapelle. In der Saison 2021/2022 präsentiert er sich gleich mehrfach in Dresden, wirkt mit Kapellmitgliedern in einem Kammermusikprogramm bei den Osterfestspielen Salzburg 2022 mit und zieht in seinem Virtuosen-Rezital den Bogen von Bach über Fauré bis zu Rebecca Clarke.

Geboren 1979 in Paris, lernte der Sohn eines Geigenlehrers und Komponisten bei Jean Sulem, Jesse Levine und Tabea Zimmermann. Er erhielt mehrere renommierte Preise, darunter den ersten Preis beim ARD-Musikwettbewerb. Einspielungen seines breiten Repertoires erscheinen beim Label Harmonia Mundi. Seine Begeisterung für die Musik der Gegenwart zeigt sich an einer Vielzahl von Werken, die er aus der Taufe hob.