5. Symphoniekonzert

丹尼尔·哈丁 指挥
Antoine Tamestit Viola

布里顿

  • 〈四首海的间奏曲〉op. 33a,选自歌剧《彼得·格林》

William Walton

  • Violakonzert

艾尔加

  • 《谜的变奏曲》op. 36

Ein kurioser Einfall

William Waltons Konzert für Viola kann als das erste große Bratschenkonzert des 20. Jahrhunderts bezeichnet werden. Auch wenn der eigentliche Widmungsträger des Werks, der berühmte Bratscher Lionel Tertis, das Konzert als zu modern abwies, legte seine Entstehung den Grundstein für eine lebenslange Freundschaft Waltons zum Solisten der Uraufführung, Paul Hindemith. Ein tönendes Denkmal setzte wiederum Edward Elgar mit den »Enigma-Variationen« seinen Freunden. Jede Variation ist inspiriert von der Stimmung eines Vertrauten – »es ist ein kurioser Einfall«, so der Komponist, »und das Ergebnis ist für die hinter den Kulissen amüsant genug und wird auch den Hörer nicht stören, der davon nichts weiß«.

Informationen zum Kartenvorverkauf werden voraussichtlich im Herbst 2021 bekannt gegeben.

Das Konzert wird von MDR Klassik mitgeschnitten und zu einem späteren Zeitpunkt gesendet.
  • 16.01.2022
    11:00 Uhr
    塞帕歌剧院
  • 17.01.2022
    20:00 Uhr
    塞帕歌剧院
  • 18.01.2022
    19:00 Uhr
    塞帕歌剧院

Antoine Tamestit

Bekannt für seine Musikalität und seine reichhaltige Klangfülle, seine ausgewiesene Technik und die vielgerühmte Schönheit seines Bratschentons gilt Antoine Tamestit als einer der wichtigsten Botschafter seines Instruments. Ob als Konzertsolist, Kammermusiker oder Professor für Bratsche – Tamestit ist weltweit gefragt und geschätzt. Mit seiner Stradivari von 1672, eine Leihgabe der Habisreutinger-Stiftung, deren warmer Klang ihn an den »eines italienischen Opernsängers « erinnert, ist er stets auf der Suche nach einem originären Zugang zur Musik. Im Trio Zimmermann spielt er seit 2007 regelmäßig mit seinen Musikerkollegen Christian Poltéra und Frank Peter Zimmermann – letzterer lud ihn 2019 für Mozarts Sinfonia concertante KV 364 zu seinem Sonderkonzert in der Semperoper ein, für Tamestit sein Debüt

bei der Staatskapelle. In der Saison 2021/2022 präsentiert er sich gleich mehrfach in Dresden, wirkt mit Kapellmitgliedern in einem Kammermusikprogramm bei den Osterfestspielen Salzburg 2022 mit und zieht in seinem Virtuosen-Rezital den Bogen von Bach über Fauré bis zu Rebecca Clarke.

Geboren 1979 in Paris, lernte der Sohn eines Geigenlehrers und Komponisten bei Jean Sulem, Jesse Levine und Tabea Zimmermann. Er erhielt mehrere renommierte Preise, darunter den ersten Preis beim ARD-Musikwettbewerb. Einspielungen seines breiten Repertoires erscheinen beim Label Harmonia Mundi. Seine Begeisterung für die Musik der Gegenwart zeigt sich an einer Vielzahl von Werken, die er aus der Taufe hob.