6. Symphoniekonzert

克里斯蒂安·蒂勒曼 Dirigent
卡米拉‧尼伦德 Sopran
Elena Zhidkova Alt
Saimir Pirgu Tenor
法蘭茲-約瑟夫·賽利希 Bass
萨克森国家歌剧院合唱团

布鲁克纳

  • d小调第九号交响曲
  • Te Deum C-Dur WAB 45 für Soli, Chor, Orchester und Orgel

Die Pforten der Ewigkeit

Anton Bruckners letzte Symphonie ist in vielerlei Hinsicht seine radikalste: Harmonische Kühnheiten und elementare Kraftausbrüche verbinden sich mit strömender Melodik und sakralen Anklängen. Radikal ist sie auch in der Innerlichkeit des Ausdrucks. Es ist bezeichnend, dass Bruckner ein Choralmotiv im Adagio einen »Abschied vom Leben« nannte. Weil absehbar war, dass der schwerkranke Komponist das Finale nicht mehr würde vollenden können, riet ihm der Dirigent Hans Richter das bereits 1881 entstandene Te Deum als Finalersatz zu nutzen – ein Werk, das den tiefreligiösen Komponisten mit besonderem Stolz erfüllte und mit dem er zu Lebzeiten einen seiner größten Erfolge feierte.

Informationen zum Kartenvorverkauf werden voraussichtlich im Herbst 2021 bekannt gegeben.

Das Konzert wird von MDR Klassik mitgeschnitten und zu einem späteren Zeitpunkt gesendet.
  • 13.02.2022
    19:00 Uhr
    塞帕歌剧院
  • 14.02.2022
    20:00 Uhr
    塞帕歌剧院

克里斯蒂安·蒂勒曼

首席指挥

2016/2017乐季是克里斯蒂安‧蒂勒曼担任德累斯顿国家管弦乐团首席指挥的第五个乐季。蒂勒曼的音乐事业开始于1978年,当时他在柏林德意志歌剧院担任钢琴伴奏;其后陆续於尔森基兴、卡尔斯鲁尔、汉诺威等地工作;1985年获聘为杜塞尔多夫莱茵歌剧院驻院指挥;1988年转任至纽伦堡歌剧院,成为当时欧洲最年轻的音乐总监。1997 年蒂勒曼再回到柏林德意志歌剧院担任音乐总监长达七年(1997-2004);2004至2011年受聘为慕尼黑爱乐音乐总监。自2013年起,蒂勒曼亦为萨尔兹堡复活节音乐节艺术总监,德累斯顿国家管弦乐团同时为其驻节乐团。

为庆祝瓦格纳与理查德•施特劳斯百周年纪念之际蒂勒曼与德累斯顿国家管弦乐团于塞帕歌剧院及各地演出多场音乐会。他的演出曲目则囊括从巴赫到亨策、古拜杜丽娜。在德累斯顿蒂勒曼曾指挥歌剧新制作《玛侬•莱斯科》、《西蒙•波卡涅拉》、《厄勒克特拉》,在萨尔兹堡曾指挥《帕西法尔》、《阿拉貝拉》、《乡村骑士/丑角》。2011年他于萨尔兹堡音乐节指挥诠释的《无影子的女人》被《歌剧世界》杂志评选为「最佳年度指挥」。

蒂勒曼与柏林爱乐、维也纳爱乐以及拜罗伊特音乐节有密切的合作关系;2000年夏他在拜罗伊特音乐节首度登台后(《纽伦堡名歌手》)便年年赴此指挥重要演出,并自2010年起成为该音乐节之音乐顾问,2015年6月被任命为其音乐总监。除此之外,他亦受邀至阿姆斯特丹、伦敦、纽约、芝加哥、费城等各大乐团与以色列、日本、中国演出。

蒂勒曼的唱片专辑包含广泛,现由UNITEL独家发行。除了2010至2013年与德累斯顿国家管弦乐团演出之除夕音乐会之外,他与该乐团并有许多作品录音发行为CD或DVD,包括贝多芬、李斯特、布鲁克纳、雷格、普菲茨纳、布梭尼之作品与歌剧《阿拉貝拉》、《納克索斯島的阿麗安內》、《厄勒克特拉》、《帕西法尔》。最新出版的专辑为勃拉姆斯交响曲全集。此外他亦与维也纳爱乐合作录制贝多芬交响曲全集。

蒂勒曼获颁为伦敦皇家音乐学院荣誉会员,并荣获德国魏玛李斯特音乐院与比利时鲁汶大学颁发荣誉博士学位。2015年5月他于莱比锡获瓦格纳协会颁发瓦格纳奖。

Elena Zhidkova

Die Mezzosopranistin Elena Zhidkova hatte ihr erstes Engagement an der Deutschen Oper Berlin. Sie gastierte bei den Bayreuther Festspielen. Claudio Abbado lud sie für die konzertante Aufführung von Parsifal, für Schumanns Faustszenen sowie für sein Abschiedskonzert an die Berliner Philharmonie ein. Mit Nikolaus Harnoncourt war sie in Händels Jephta dort erneut zu erleben. Am Teatro Real Madrid debütierte sie als Waltraute (»Götterdämmerung«) und als Brangäne in »Tristan und Isolde«. Als vielgefragter Gast sang sie am New National Theatre Tokio unter anderem Octavian (»Der Rosenkavalier«), Fricka (»Der Ring des Nibelungen«) und Brangäne (»Tristan und Isolde«). Sie feierte als Judith (»Herzogs Blaubarts Burg«) einen großen Erfolg bei der Premiere an der Mailänder Scala, und mit derselben Partie gastierte sie an der Barbican Hall London mit dem London Symphony Orchestra unter der Leitung von Valéry Gergiev, wovon auch ein Live-Mitschnitt als CD herausgegeben wurde. Im Frühjahr 2019 sang sie erstmals die Kundry (»Parsifal«) an der Wiener Staatsoper. Für ihre Interpretation der Judith (»Herzogs Blaubarts Burg«) am Marinskij-Theater wurde ihr die »Goldene Maske« verliehen. In dieser Partie gastierte sie auch unter Seiji Ozawas Leitung beim »Saito Kinen Festival«, aus der ebenfalls eine CD-Produktion entstand. Die Fricka (»Der Ring des Nibelungen«) interpretierte sie an der Deutschen Oper Berlin sowie in der Genfer Neuproduktion der Tetralogie. Als Tannhäuser-Venus war sie an der Dresdner Semperoper und als Ortrud bei den Bayreuther Festspiele zu erleben.

Sie sang Marie (»Wozzeck«) mit dem BBC Orchestra unter Donald Runnicles sowie in einer Neuproduktion an der Deutschen Oper Berlin. Als Kundry (»Parsifal«) trat sie in Lyon, Mannheim und Düsseldorf auf. Große Erfolge waren La Principessa di Bouillon (»Adriana Lecouvreur«), Fremde Fürstin (»Rusalka«) sowie Eboli (»Don Carlo«) an der Wiener Staatsoper, Charlotte (»Werther«) unter Michel Plasson, sowie ihr Debüt als Ortrud (»Lohengrin«). Sie sang Didon in Berlioz’ »Los Troyens«, Amneris in »Aida« und Eboli in »Don Carlos« an der Hamburgischen Staatsoper, ebenfalls die Eboli am Bolshoi, Judith in »Herzog Blaubarts Burg« in Dresden und Santuzza an der Deutschen Oper Berlin und Opéra Bastille Paris. Einen großartigen Erfolg feierte sie im Sommer 2019 bei den Bayreuther Festspielen. Kurz vor der Festspielpremiere der Neuproduktion »Tannhäuser« übernahm sie die Partie der Venus und bekam dafür von der internationalen Presse hohe Anerkennung.

Saimir Pirgu

Saimir Pirgu zählt zu den gefragtesten Stars der internationalen Opernlandschaft und feiert regelmäßig Erfolge an allen großen Opernbühnen wie der Metropolitan Opera New York, der Wiener Staatsoper, der Mailänder Scala, dem Royal Opera House Covent Garden, der Pariser Oper, dem Bolschoi-Theater von Moskau, der Berliner Staatsoper und Deutschen Oper, dem Opernhaus Zürich, dem Gran Teatre del Liceu Barcelona, der San Francisco Opera und der Arena di Verona. Pirgu studierte bei Vito Maria Brunetti am Konservatorium von Bozen und perfektionierte seine Technik mit Luciano Pavarotti. Mit 22 Jahren wurde er von Claudio Abbado ausgewählt, unter seiner musikalischen Leitung als Ferrando in Così fan tutte in Ferrara zu debütieren. In dieser Partie gab der Künstler 2004 als jüngster Sänger in einer Hauptrolle sein Debüt bei den Salzburger Festspielen dirigiert von Philippe Jordan. Erfolge der letzten Jahre umfassen unter anderem Rigoletto am Royal Opera House Covent Garden, an der Wiener Staatsoper und am Opernhaus Zürich, La traviata an der Metropolitan Opera New York, dem Royal Opera House Covent Garden, der Berliner Staatsoper und Deutschen Oper, Riccardo in Un ballo in maschera in Tel Aviv dirigiert von Zubin Mehta und am Teatro Regio in Parma, L’elisir d’amore an der Wiener Staatsoper und an der Deutschen Oper Berlin, Die Zauberflöte an der Mailänder Scala, La clemenza di Tito an der Opéra National de Paris, La bohème und Roméo et Juliette am Gran Teatre del Liceu in Barcelona, Madama Butterfly am Opernhaus Zürich, Werther am New National Theatre in Tokyo, La damnation de Faust am Bolschoi-Theater in Moskau und im Wiener Konzerthaus, Lucia di Lammermoor, Simon Boccanegra und Madama Butterfly am Teatro San Carlo in Neapel Rigoletto und Don Giovanni an der Arena di Verona, Shepherd in Krol Roger am Royal Opera House Covent Garden und am Opernhaus von Sydney, Verdis Messa da Requiem bei den Salzburger Festspielen, im Wiener Musikverein, mit dem Bayerischen Rundfunk, im Concertgebouw Amsterdam, im Palau de la Musica Barcelona und im Palau de les Arts Valencia.

Der Tenor hat mit vielen der wichtigsten Dirigenten wie etwa Riccardo Muti, Zubin Mehta, Lorin Maazel, Claudio Abbado, Daniel Barenboim, Mariss Jansons, Nikolaus Harnoncourt, Seiji Ozawa, John Eliot Gardiner, James Conlon, Antonio Pappano, Daniele Gatti, Gianandrea Noseda und Tugan Sokhiev gearbeitet. Unter den Regisseuren, mit denen Saimir Pirgu gearbeitet hat finden sich große Namen wie Franco Zeffirelli, Woody Allen, Peter Stein, Graham Vick, Willy Decker, Deborah Warner, Luca Ronconi, Kasper Holten, David McVicar, Ferzan Ozpetek, Mario Martone, Michael Haneke und Robert Carsen. Im Jahr 2013 wurde ihm die renommierte Auszeichnung »Pavarotti d'Oro« verliehen.

法蘭茲-約瑟夫·賽利希

Franz-Josef Selig hat sich international als einer der renommiertesten Interpreten großer Basspartien etabliert. Regelmäßig ist er in den Rollen des Gurnemanz, König Marke, Sarastro, Rocco, Osmin, Daland, Fiesco und Fasolt an allen großen Opernhäusern der Welt (u.a. Wiener Staatsoper, Bayerische Staatsoper, Mailänder Scala, die Pariser Opernhäuser bis zur Metropolitan Opera New York) und Festivals (u.a. Bayreuther Festspiele, Salzburger Festspiele) zu Gast.

Der Bassist schloss zunächst an der Staatlichen Hochschule für Musik in Köln das Studium der Kirchenmusik ab, bevor er in die Hochschulklasse Gesang von Claudio Nicolai wechselte. Anfangs gehörte er sechs Jahre als Ensemblemitglied dem Essener Aalto-Theater an. Seither ist Franz-Josef Selig als freischaffender Sänger tätig. 

Engagements in Oper und Konzert führten Franz-Josef Selig immer wieder mit namhaften Orchestern und Dirigenten zusammen, darunter Sir Colin Davis, James Levine, Christian Thielemann, Sir Simon Rattle, Marek Janowski, Semyon Bychkov, Riccardo Muti, Yannick Nezét-Séguin, Antonio Pappano, Philippe Jordan und viele andere.

In der Spielzeit 2015/2016 stehen unter anderem Monteverdis »Poppea« im Theater an der Wien, Aufführungen von »Pelleas et Melisande« mit den Berliner Philharmonikern sowie dem London Symphony Orchestra, an der Bayerischen Staatsoper »Fidelio« und am Teatro Real Madrid »Parsifal« auf dem Plan. Außerdem wird Franz-Josef Selig im Sommer 2016 wieder beim Festival d‘Aix-en-Provence gastieren und bei den Münchner Opernfestspielen als Osmin in Mozarts »Entführung aus dem Serail« zu erleben sein.

萨克森国家歌剧院合唱团

合唱指导:帕布罗·阿山特

Heute gilt der Sächsische Staatsopernchor als einer der besten Opernchöre Europas. Seine Auftritte in Opernvorstellungen, seine Mitwirkung in Konzerten, bei Rundfunk-, Fernseh- und CD-Produktionen, die kontinuierliche Präsenz bei Festspielen und auf Tourneen brachten ihm auch weltweit Beachtung sowie höchste Wertschätzung ein.

Besonders prägend für den Staatsopernchor war die Arbeit mit dem Dirigenten Giuseppe Sinopoli, der das künstlerische Potential als bei weitem noch nicht ausgeschöpft betrachtete. In zahlreichen CD-Produktionen wuchs das Chorensemble immer wieder über sich hinaus. In den Jahren nach Sinopolis plötzlichem Tod gelang durch kontinuierliche Arbeit eine Konsolidierung der künstlerischen Qualität.

Wie in allen künstlerischen Sparten der Sächsischen Staatsoper Dresden spielt auch im Staatsopernchor die enge Verknüpfung von Tradition, gegenwärtiger künstlerischer Verantwortung und Ausrichtung auf die Herausforderungen der Zukunft eine entscheidende Rolle.

Seit 2013 ist der Sächsische Staatsopernchor gemeinsam mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden ständiger Gast bei den Osterfestspielen in Salzburg, deren Künstlerische Leitung in den Händen von Christian Thielemann liegt.

Am 8. Oktober 2017 feierte der Sächsische Staatsopernchor Dresden sein 200-jähriges Chorjubiläum.