»Wien pur!« Unterhaltsames Konzert mit Wiener Schmäh
gespielte Werke
Richard Wagner
- Vorspiel zum Dritten Aufzug aus »Siegfried«
Ludwig van Beethoven
- Ouvertüre zur Oper »Fidelio«
Johannes Brahms
- 4. Satz »Allegro energico e passionato« aus der Sinfonie Nr. 4 in e-Moll
Richard Wagner
- »Waldweben« aus »Siegfried«
Josef Strauß
- »Dynamiden – Geheime Anziehungskräfte«
Richard Strauss
- Erste Walzerfolge aus »Der Rosenkavalier«
Gustav Mahler
- Sinfonischer Satz »Blumine«
Anton Webern
- »Passacaglia«
Erich Wolfgang Korngold
- »Straussiana«
Georg Kreisler
- »Der Musikkritiker«,
Josef Strauß
- »Ohne Sorgen«
Mitwirkende
- Patrick Hahn Dirigent
- Christoph Wagner-Trenkwitz als »Der Musikkritiker«
Ein Dirigent und ein Musikkritiker treten in einen funkelnden Dialog – über Genies und ihre Gegner, über Triumphe, Irrtümer und die ewige Frage: Wer hat eigentlich recht? Von Beethoven bis Georg Kreisler entfaltet sich ein unterhaltsames Schlaglicht auf 200 Jahre Wiener Musikgeschichte.
Mit Witz und Schärfe prallen hier Welten aufeinander: Brahms trifft auf Wagner, Strauss auf Mahler, Schönberg auf Korngold. Was einst als kühne Zukunftsmusik gefeiert oder als »unhörbar« verspottet wurde, entpuppt sich im Rückblick als faszinierender Spiegel einer Stadt, die Musik liebt – und leidenschaftlich darüber streitet.
Ein Abend voller pointierter Kritik und überraschender Perspektiven – und am Ende hat vielleicht doch der Musikkritiker das letzte Wort.
- Dienstag14.4.2619:00 UhrKulturpalast DresdenTicket-Preis:
12 €
Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass ab Januar 2026 an den Tages- und Veranstaltungskassen des Kulturpalastes Dresden ausschließlich bargeldlose Zahlungsmethoden angeboten werden.
Patrick Hahn
Der Dirigent, Komponist und Pianist Patrick Hahn wurde 1995 in Graz, Österreich geboren und hat sich bereits als einer der versatilsten Künstler seiner Generation etabliert. Zur Spielzeit 2021/22 wurde er zum Generalmusikdirektor der Wuppertaler Bühnen und Sinfonieorchester GmbH und damit zum jüngsten GMD im deutschsprachigen Raum berufen.
Als Dirigent verbinden ihn Zusammenarbeiten mit Orchestern und Opernhäusern wie den Münchner Philharmonikern, den Klangkörpern des Bayerischen Rundfunks, dem Philharmonia Orchestra London, dem London Philharmonic Orchestra, dem Royal Scottish National Orchestra, dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem Tonhalle Orchester Zürich, dem Gürzenich-Orchester Köln, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, den Wiener Symphonikern, der Bayerischen Staatsoper München, der Staatsoper Hamburg, dem New National Theatre Tokyo, den Opern Zürich, Amsterdam und Frankfurt sowie der Semperoper Dresden . In den Jahren 2021 bis 2023 war er Principal Guest Conductor und Artistic Advisor beim Borusan İstanbul Philharmonic Orchestra. Im Bereich der zeitgenössischen Musik verbindet Ihn eine enge künstlerische Freundschaft mit dem Klangforum Wien.
Seit der Saison 2021/22 ist Hahn Erster Gastdirigent beim Münchner Rundfunkorchester, eine Position, die es nun erstmals in der Geschichte des Orchesters gibt. Ab 2024/25 ist er in selber Position beim Royal Scottish National Orchestra tätig.
Als Pianist konzertierte er mit dem Mozarteumorchester Salzburg sowie als Liedbegleiter im Wiener Musikverein.
In der Spielzeit 2017/18 war er Solorepetitor an der Staatsoper Hamburg. Noch während des Klavier- und Dirigierstudiums an der Kunstuniversität Graz wurde er zu Meisterkursen bei Kurt Masur, Bernard Haitink, sowie als Conducting Fellow zum Aspen Music Festival und zum Tanglewood Music Center eingeladen. Wichtige Impulse erhielt er als Assistent von Kirill Petrenko an der Bayerischen Staatsoper und bei den Osterfestspielen Baden-Baden.
Stetiger Kontakt zur Oper als Knabensolist veranlassten ihn, mit 12 Jahren seine erste Komposition zu verfassen- die Oper Die Frittatensuppe, welche 2008 unter seiner Leitung in Graz uraufgeführt wurde. 2013 erhielt er den 2. Preis aus 170 Einsendungen weltweit mit seiner Komposition Ameraustrica beim 2013 Penfield Music Commission Project Contest (New York, USA). Als Komponist und Arrangeur hat er Musik beim Musikverlag Tierolff Muziekcentrale (Roosendaal, Niederlande) sowie bei Helbling (Rum/Innsbruck) veröffentlicht.
Nebst seiner Arbeit im klassischen Musikbereich hegt er auch großes Interesse an den Liedern des österreichischen Chansonniers Georg Kreislers wie auch an Jazz Musik und erhielt Auszeichnungen bei Jazz Festivals in Chicago sowie den Outstanding Soloist Award der University of Wisconsin-La Crosse als bester Jazz Pianist des 37th Annual Jazz Festivals.
Christoph Wagner-Trenkwitz
Christoph Wagner-Trenkwitz wurde in Wien geboren und schloss dort 1989 sein Studium in den Fächern Musikwissenschaft, Politikwissenschaft und Romanistik ab. Er arbeitete als Schauspieler, Kabarettist, Ausstellungsgestalter, Kunstmanager und Autor, war für den ORF, die Künstleragentur Raab & Böhm und als Generalsekretär für die »Freunde der Wiener Staatsoper« tätig, bevor er als Direktionsmitglied und Pressechef an die Wiener Staatsoper wechselte, wo er 1996 zum Chefdramaturgen wurde. 2003 wurde er Direktionsmitglied, 2008 Chefdramaturg der Volksoper Wien (bis 2022). Von 2013 bis 2016 war er Intendant des Theatersommer Haag, seit 2020 ist er Intendant der Operette Langenlois. Seit 2022 ist er als Musikdramaturg am Gärtnerplatztheater tätig.
Darüber hinaus plant, schreibt, gestaltet und präsentiert Christoph Wagner-Trenkwitz Soireen, Matineen, Vorträge und Specials für Hörfunk und Fernsehen zu den großen Themen, Werken und Persönlichkeiten der Oper, Operette und des Musicals, ist als Texter und Übersetzer aktiv. Als Moderator, Conférencier und Darsteller ist er auf vielen Bühnen (u. a. Volksoper Wien, Wiener Staatsoper, Salzburger Festspiele, Berliner Staatsoper Unter den Linden, Bregenzer Festspiele, Musiktheater Linz, Oper Bonn, Theater an der Wien) zu Hause. Seit 2001 begleitet er den Wiener Opernball als TV-Kommentator, seit 2012 moderiert er regelmäßig Einführungsmatineen für das Gärtnerplatztheater.
Zahlreiche Publikationen haben ihn als Buchautor im deutschsprachigen Raum bekannt gemacht, zuletzt »Wenn sie auch schlecht singen, das macht nichts! – Versuche über Verdi« (2013), »Durch die Hand der Schönheit. Richard Strauss und Wien« (2014), »Nochmal Schwan gehabt« (2016), »Das Orchester, das niemals schläft. Die Wiener Philharmoniker« (2017), »Alles Walzer! Der Wiener Opernball von A–Z« (2020), »Willkommen, Bienvenue, Welcome. Musical an der Volksoper Wien« (2022).

