4. Sinfoniekonzert
Böhmische Fabeln und Fanfaren
gespielte Werke
Antonín Dvořák
- Klavierkonzert g-Moll op. 33
- »Holoubek« (»Die Waldtaube«) op. 110
Leoš Janáček
- Sinfonietta
Mitwirkende
- Petr Popelka Dirigent
- Mao Fujita Klavier
Leoš Janáček:
Sinfonietta»Ich erlebe Janáčeks Sinfonietta jedes Mal als ein Werk voller körperlicher Spannung und unmittelbarer Energie. Besonders hervorzuheben ist die riesige Blechbläserbesetzung, die mit festlichen Fanfaren den Rahmen bildet. Es ist eine emotionale Reise zwischen Verletzlichkeit und Überwältigung; nach dem Finale jedoch sprüht sie vor Optimismus und Zuversicht.«
Simon Etzold
Solo-Schlagzeuger
- Sonntag13.12.2611:00 UhrSemperoper
- Montag14.12.2619:00 UhrSemperoper
- Dienstag15.12.2619:00 UhrSemperoper
Konzerteinführung jeweils 45 Minuten vor Beginn
im Opernkeller der Semperoper
Petr Popelka
Für seinen fesselnden, authentischen und inklusiven Zugang zum Dirigieren gefeiert, ist Petr Popelka seit der Saison 2024/2025 Chefdirigent der Wiener Symphoniker. Der Tscheche ist außerdem Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Radio-Symphonieorchesters Prag. Zum Amtsantritt in Wien dirigierte er Arnold Schönbergs monumentale »Gurre-Lieder« am 150. Geburtstag des Komponisten im Wiener Musikverein, dem Ort der Uraufführung. Später in der Saison folgen gemeinsame Tourneen in Europa und Asien. Unter dem Namen »Primavera da Vienna« rufen Petr Popelka und die Wiener Symphoniker ab 2025 zudem ein neues Osterfestival in Triest ins Leben.
Weitere Höhepunkte der Saison sind Debüts mit dem Tonhalleorchester Zürich und dem NHK Symphony Orchestra sowie zahlreiche Wiedereinladungen zu herausragenden Orchestern europaweit. Außerdem leitete Petr Popelka 2024 zwei prestigeträchtige Fernsehkonzerte: das Konzert der Tschechischen Philharmonie zur Samtenen Revolution und das Nobelpreiskonzert mit dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra. Als Kurator der Tschechischen Kammermusikgesellschaft ist er in dieser Saison auch als Komponist, Kontrabassist und Pianist in Prag zu erleben. Er ist außerdem ein gefeierter Operndirigent und wird mit dem Radio-Symphonieorchester Prag seine auf drei Saisons angelegte konzertante Aufführung von Wagners »Tristan und Isolde« mit dem dritten Akt abschließen, ehe er das gesamte Werk an der Deutschen Oper Berlin leitet.
Frühere Debüts führten ihn unter anderem zum Chicago Symphony Orchestra, dem Cleveland Orchestra, dem Pittsburgh Symphony Orchestra, dem Swedish Radio Symphony Orchestra und dem Orchestre National du Capitole de Toulouse. Er gastierte außerdem am Opernhaus Zürich (Mozarts »Don Giovanni«), an der Semperoper Dresden (Schostakowitschs »Die Nase«), am Theater an der Wien (Weinbergers »Schwanda, der Dudelsackpfeifer«) und an der Osloer Oper (Strauss’ »Elektra«).
In der Saison 2019/2020 begann Petr Popelka seine Dirigierkarriere als erster Conductor Fellow des NDR Elbphilharmonie Orchesters, nachdem er von 2010 bis 2019 als stellvertretender Solokontrabassist Mitglied der Sächsischen Staatskapelle Dresden war. Wenig später wurde er Chefdirigent des Norwegischen Rundfunkorchesters in Oslo (2020–2023). Er erhielt seine musikalische Ausbildung in seiner Heimatstadt Prag und in Freiburg.

