Silvesterkonzert
gespielte Werke
Ludwig van Beethoven
- Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73
sowie weitere Werke von Ravel, Beethoven und anderen
Mitwirkende
- Marie Jacquot Dirigentin
- Emily D’Angelo Mezzosopran
- Igor Levit Klavier
30. Dezember 2026, 22.15 Uhr, ZDF
- Mittwoch30.12.2617:00 UhrSemperoper
- Donnerstag31.12.2617:00 UhrSemperoper
Das detaillierte Programm wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.
Marie Jacquot
Marie Jacquot hat sich mit zahlreichen erstklassigen Debüts bei hochkarätigen Orchestern, ihrer konsequenten musikalischen Arbeit und ihrer Entdeckungsfreude im gesamten Repertoire in die vorderste Reihe spannender junger DirigentInnen gespielt. Mit Beginn der Spielzeit 2024/25 wurde sie Chefdirigentin des Royal Danish Theatre Copenhagen, wo sie in ihrer Eröffnungssaison Produktionen von Manfred Trojahns »Orest« und Giacomo Puccinis »Trittico« sowie in Konzerten Werke von Richard Strauss, W. A. Mozart, E. W. Korngold und Signe Lykke dirigierte. Seit der Spielzeit 2023/24 ist Marie Jacquot Erste Gastdirigentin der Wiener Symphoniker, mit denen sie in Konzerten im Wiener Konzerthaus, im Wiener Musikverein, bei den Bregenzer Festspielen und auf Tournee zu hören ist. Ab 2026/27 wird sie Chefdirigentin des WDR Sinfonieorchesters.
Debüts der Spielzeit 2024/25 führten sie u. a. zum Orchestre National de France, zum BBC Symphony Orchestra, dem Oslo Philharmonic, den Hamburger Philharmonikern und zum Orchestre Symphonique de Montréal. An der Oper Frankfurt leitete sie die Neuproduktion »Guercoeur«, mit den Wiener Symphonikern war sie u. a. auf einer Deutschlandtournee unterwegs, in die USA kehrte sie mit Konzerten in North Carolina und Detroit zurück. In der Spielzeit 2023/24 gab Marie Jacquot mit der Uraufführung von Marc-André Dalbavies »Melancholie des Widerstands« ihr Debüt an der Deutschen Staatsoper Berlin und leitete die Premiere »Eugen Onegin« in Kopenhagen.
In Konzerten war sie – zusätzlich zu ihren Projekten mit den Wiener Symphonikern – u. a. am Pult der Münchner Philharmoniker, des Swedish Radio Symphony Orchestra, der Göteborger Symphoniker, des Danish National Symphony Orchestra, des Dallas Symphony Orchestra sowie des Yomiuri Nippon Symphony Orchestra zu erleben. Weitere erfolgreiche Debüts und Wiedereinladungen der letzten Zeit umfassen u. a. das Gewandhausorchester Leipzig, die Sächsische Staatskapelle Dresden, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das WDR Sinfonieorchester, das hr-Sinfonieorchester, das MDR-Sinfonieorchester sowie das DSO Berlin, die Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker und das Orchestre de Chambre de Lausanne.
Auch im Opernbereich war sie bereits an prominenten Häusern mit einem umfangreichen Repertoire zu Gast, u. a. an der Semperoper Dresden (Eötvös‘ »Der goldene Drache«, »Carmen«), der Staatsoper Stuttgart (»Medée«, »Don Giovanni«), der Deutschen Oper Berlin (»La traviata«), der Komischen Oper Berlin (Thomas‘ »Hamlet«), der Opéra National du Rhin Strasbourg (UA v. Thierry Pécou), der Flämischen Oper Antwerpen/Gent (»Le nozze di Figaro«) und der Opéra National de Lorraine in Nancy (»Die Liebe zu den drei Orangen«).
Marie Jacquot zeichnet aktuell für die musikalische Leitung der Opernproduktion »Dialogues des Carmélites« von Francis Poulenc verantwortlich, die im Januar 2026 Premiere in der Semperoper feiert. Zudem wird sie im 11. Sinfoniekonzert an das Pult der Staatskapelle mit Werken von Ludwig van Beethoven und Béla Bartók zurückkehren.
Igor Levit
In Nizhni Nowgorod geboren, absolvierte Igor Levit sein Klavierstudium in Hannover mit der höchsten Punktzahl in der Geschichte des Instituts. Igor Levit ist »Artist of the Year 2020« der Gramophone Classical Music Awards, Musical America’s »Recording Artist of the Year 2020« und Preisträger des »2018 Gilmore Artist Award«. Im November 2020 erfolgte die Nominierung für einen Grammy in der Kategorie »Best Classical Instrumental Solo«. Die New York Times beschreibt Igor Levit als einen der »bedeutendsten Künstler seiner Generation«. Er ist Künstlerischer Leiter der Kammermusikakademie und des Standpunkte Festival des Heidelberger Frühlings. Im Frühjahr 2019 erfolgte der Ruf als Professor für Klavier an seine Alma Mater, der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Seine im September 2019 von Sony Classical veröffentlichte erste Gesamteinspielung der Beethoven-Klaviersonaten erreichte umgehend Platz 1 der offiziellen Klassik Charts. Zyklen der gesamten Klaviersonaten Beethovens präsentierte Igor Levit unter anderen bei den Salzburger Festspielen, dem Lucerne Festival sowie dem Musikfest Berlin, in Hamburgs Elbphilharmonie und Londons Wigmore Hall. Rezitale führen ihn regelmäßig zur Carnegie Hall nach New York, zum Concertgebouw Amsterdam und dem Wiener Musikverein. Er gastiert regelmäßig mit den weltweit führenden Orchestern, wie den Berliner Philharmonikern, dem Cleveland Orchestra, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und den Wiener Philharmonikern.


