Adventskonzert des ZDF
gespielte Werke
Das Programm sowie weitere Mitwirkende werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.
Mitwirkende
- Joshua Weilerstein Dirigent
- Regula Mühlemann Sopran
- Sächsischer Staatsopernchor Dresden
Sonntag, 29. November 2027, 18 Uhr, ZDF
- Samstag28.11.2618:00 UhrFrauenkirche Dresden
Eine Veranstaltung des ZDF in Kooperation mit der Stiftung Frauenkirche Dresden
Kartenverkauf über den Ticketservice der Stiftung Frauenkirche Dresden
Georg-Treu-Platz 3, 1. OG
01067 Dresden
+49 351 656 06 701
ticket@frauenkirche-dresden.de
Joshua Weilerstein
Joshua Weilerstein wurde in Rochester/New York als Sohn des ersten Geigers des Cleveland Quartets, Donald Weilerstein, und der Pianistin Vivian Hornik geboren. Seine Schwester ist die Cellistin Alisa Weilerstein.
Joshua Weilerstein studierte am New England Conservatory of Music in Boston Dirigieren bei Hugh Wolff und Violine bei Lucy Chapman. Nach Abschluss seiner Studien besuchte er Meisterkurse im Dirigieren bei David Zinman und wurde Assistent Conductor bei den New Yorker Philharmonikern. Der Gewinn des Ersten Preises sowie des Publikumspreises beim Malko Competition for Young Conductors in Kopenhagen markierte den Beginn seiner internationalen Karriere.
Joshua Weilerstein gastiert regelmäßig in den großen europäischen Musikzentren und arbeitete bereits mit dem Concertgebouworchester Amsterdam, dem Mahler Chamber Orchestra, dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem SWR, dem Mozarteumorchester Salzburg, dem SWR Symphonieorchester, der NDR Radiophilharmonie, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und dem Konzerthausorchester Berlin. Weitere Einladungen führten ihn zum London Philharmonic Orchestra, zum Royal Liverpool Philharmonic, zum BBC Philharmonic und zum City of Birmingham Symphony Orchestra.
Joshua Weilerstein ist Musikdirektor des Orchestre National de Lille sowie Chefdirigent des dänischen Aalborg Symfoniorkester.
Regula Mühlemann
Regula Mühlemann wurde in Adligenwils geboren und studierte an der Hochschule Luzern bei Barbara Locher. Sie war Finalistin des »Prix Credit Suisse Jeunes Solistes« in Genf und 2015 des Wettbewerbs »BBC Cardiff Singer of the World«. 2018 erhielt sie den OPUS Klassik als Nachwuchskünstlerin des Jahres. Erste Erfahrungen auf der Opernbühne sammelte die junge Sopranistin am Luzerner Theater. Danach führte sie Engagements u. a. als Despina (»Così fan tutte«) an das Teatro La Fenice in Venedig, als Giannetta (»L’elisir d’amore«) an das Festspielhaus Baden-Baden, als Papagena (»Die Zauberflöte«) und Waldvogel (»Siegfried«) an die Opéra national de Paris, als Serpetta (»La finta giardiniera«) an die Staatsoper Berlin sowie als Isonlier (»Le Comte Ory«) und Marzelline (»Fidelio«, konzertant) an das Theater an der Wien. 2012 sang sie bei den Salzburger Festspielen die junge Papagena in Peter von Winters »Das Labyrinth«.
Auch auf der Konzertbühne ist Regula Mühlemann sehr gefragt. In dieser Saison war bzw. ist sie u. a. in der Philharmonie im Gasteig, in der Philharmonie de Paris, mit dem Netherlands Philharmonic Orchestra in Amsterdam, mit dem Orchestra dell’Accademia di Santa Cecilia in Rom, im Wiener Konzerthaus und mit der Camerata Salzburg bei der Salzburger Mozartwoche zu hören.
Als Exklusivkünstlerin von Sony Classical hat Regula Mühlemann bereits zwei Soloalben veröffentlicht.
Sächsischer Staatsopernchor Dresden
Der Dresdner Opernchor wurde am 8. Oktober 1817 per königlichem Dekret durch Friedrich August l. gegründet. Der Erlass dieses Dekrets war vor allem ein Verdienst Carl Maria von Webers, der mit dem Antritt seiner Stelle als Hofkapellmeister die Einrichtung eines »stehenden Theaterchors« forderte, welcher den gestiegenen Anforderungen des dafür neu zu schaffenden Opernrepertoires gewachsen sein würde.
Aus den damals engagierten 32 Damen und Herren mit „musikalischen Kenntnissen und guten Stimmen“ ist in über mehr als 200 Jahre ein hervorragender Klangkörper gewachsen, der große Chorpartien sowie Oratorien und Sonderkonzerte auf höchstem Niveau präsentiert. Die Fähigkeit mit großer Intensität und Spielfreude sowie höchsten musikalischen Ansprüchen die Chorpartien auf der Bühne der Semperoper zu verkörpern, zeichnet den Dresdner Opernchor aus und wird vom Publikum in besonderem Maße geschätzt.
Mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden verbindet der Staatsopernchor Dresden eine enge sowie kontinuierliche künstlerische Zusammenarbeit, die von namhaften Dirigenten geprägt ist. In jüngerer Vergangenheit zählen dazu Giuseppe Sinopoli, Sir Colin Davis, Herbert Blomstedt und Christian Thielemann.
Zwischen 2013 und 2021 war der Sächsische Staatsopernchor gemeinsam mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden ständiger Gast bei den Osterfestspielen in Salzburg, deren künstlerische Leitung in den Händen von Christian Thielemann lag.
Die maßstabsetzende Qualität des einzigartigen Zusammenspiels zwischen Chorensemble und Orchester wurde bereits in zahlreichen CD-Produktionen dokumentiert und veröffentlicht.
Über die Jahrhunderte hinweg wurde unter der künstlerisch umsichtigen und traditionsbewussten Leitung herausragender Persönlichkeiten ein bis heute individuelles Klangideal entwickelt. Die Homogenität des Klangs, die stimmliche Noblesse sowie der kultivierte Pianogesang bei gleichzeitiger Klangdichte und -fülle sind wesentliche Eigenschaften, die sich der Sächsischen Staatsopernchor bis heute bewahrt und für künftige Generationen pflegt.
Seit der Spielzeit 2024/25 hat Jan Hoffmann das Amt des Chordirektors inne. Die Position des zweiten Chordirektor bekleidet Jonathan Becker.

