Adventskonzert des ZDF
gespielte Werke
Joseph Haydn
- »Stimmt an die Saiten« aus »Die Schöpfung«
Georg Friedrich Händel
- »Let the bright Seraphim« aus »Samson« (HWV 57)
Johannes Eccard
- »Über’s Gebirg Maria geht«
Pietro Mascagni
- »Ave Maria«
Jules Massenet
- »Méditation« aus »Thaïs«
Wolfgang Amadeus Mozart
- Ave verum corpus (KV 618)
Johann Sebastian Bach
- »Dona nobis pacem« aus Messe in h-moll BWV 232
Felix Mendelssohn Bartholdy
- »Höre, Israel« aus »Elias« op. 70
- »Fürchte Dich nicht« aus »Elias« op. 70
Engelbert Humperdinck
- Abendsegen und Traumpantomime aus »Hänsel und Gretel«
Andreas Hammerschmidt
- »Machet die Tore weit«
Französische Volksweise
- »Hört der Engel helle Lieder«
Mitwirkende
- Joshua Weilerstein Dirigent
- Regula Mühlemann Sopran
- Patricia Nolz Mezzosopran
- María Dueñas Violine
- Sächsischer Staatsopernchor Dresden
- Kammerchor der Frauenkirche Dresden
Sonntag, 29. November 2027, 18 Uhr, ZDF
- Samstag28.11.2618:00 UhrFrauenkirche Dresden
Eine Veranstaltung des ZDF in Kooperation mit der Stiftung Frauenkirche Dresden
Kartenverkauf über den Ticketservice der Stiftung Frauenkirche Dresden
Georg-Treu-Platz 3, 1. OG
01067 Dresden
+49 351 656 06 701
ticket@frauenkirche-dresden.de
Joshua Weilerstein
Die Saison 2026/27 ist Joshua Weilersteins dritte Spielzeit als Musikdirektor des Orchestre National de Lille und seine vierte als Chefdirigent des Aalborg Symphony Orchestra. Weilerstein wird für seine leidenschaftlichen Interpretationen geschätzt, in denen sich Klarheit und emotionale Tiefe verbinden. Sein besonderes Engagement gilt dabei nicht nur dem klassischen Repertoire, sondern ebenso der Musik unserer Zeit und der Wiederentdeckung zu Unrecht vergessener Komponistinnen und Komponisten.
In dieser Saison gastiert er mit dem Orchestre National de Lille mit zwei Konzerten beim renommierten Festival de La Chaise-Dieu und kehrt für eine Aufführung von Bizets »Die Perlenfischer« in die Philharmonie de Paris zurück. Zudem setzt er seine Zusammenarbeit mit Solisten wie Alexandre Kantorow, Martin Fröst und Baiba Skride fort und widmet sich zentralen Werken des symphonischen Repertoires, darunter Strawinskys »Le Sacre du printemps«, Mahlers 1. Symphonie und Skrjabins »Poème de l’extase«. In Aalborg führt Weilerstein seine erfolgreiche Live-Podcast-Reihe mit dem Orchester fort und arbeitet unter anderem mit Andreas Brantelid und Eldbjørg Hemsing zusammen. Den Auftakt der Saison bildet die Uraufführung eines Werks der grönländischen Komponistin Arnannguaq Gerstrøm.
Weitere Höhepunkte der Saison 2026/27 sind seine Rückkehr zur Sächsischen Staatskapelle Dresden, zum Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, BBC Symphony Orchestra, San Diego Symphony Orchestra und Indianapolis Symphony Orchestra sowie Debüts unter anderem beim Gulbenkian Orchestra und beim Radio Filharmonisch Orkest der Niederlande.
Joshua Weilerstein hat zahlreiche international führende Orchester dirigiert. In den vergangenen Spielzeiten arbeitete er unter anderem mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, mit dem er Schostakowitschs 5. Symphonie in einer Fernsehübertragung aufführte, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem London Philharmonic Orchestra, dem BBC Philharmonic Orchestra in Manchester und bei den BBC Proms, dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, dem Chicago Symphony Orchestra, dem National Symphony Orchestra und dem New York Philharmonic Orchestra. Zu seinen regelmäßigen künstlerischen Partnern zählen Solisten wie Emanuel Ax, Yo-Yo Ma, Vilde Frang und Matthias Goerne.
Von 2015 bis 2021 war Weilerstein Künstlerischer Leiter des Orchestre de Chambre de Lausanne. Mit dem Ensemble führte er sämtliche Symphonien Beethovens auf und nahm Werke des 20. und 21. Jahrhunderts von Charles Ives, Ethel Smyth, William Grant Still und Caroline Shaw auf.
Weilerstein stammt aus einer Musikerfamilie. Prägend für seine Begeisterung für klassische Musik waren die Erfahrungen während einer Tournee mit einem Jugendorchester durch Mittelamerika, bei der er vor Menschen spielte, die zum Teil erstmals ein Orchester live erlebten. Er studierte Violine und Dirigieren am New England Conservatory und gewann 2009 sowohl den Ersten Preis als auch den Publikumspreis beim Malko-Wettbewerb in Kopenhagen. Von 2012 bis 2015 war er Assistenzdirigent des New York Philharmonic.
Inspiriert von Leonard Bernsteins Fähigkeit, seine Begeisterung für Musik zu vermitteln, rief Weilerstein 2017 den Podcast »Sticky Notes« ins Leben. Mittlerweile erreicht er Hörerinnen und Hörer in 190 Ländern und wurde mehr als acht Millionen Mal heruntergeladen.
Regula Mühlemann
Die Schweizer Sopranistin Regula Mühlemann hat sich innerhalb weniger Jahre als eine der führenden Sängerinnen ihrer Generation etabliert. Sie fühlt sich auf der Opernbühne genauso zu Hause wie auf dem Lied- und Konzertpodium und wird von Publikum und Kritik gleichermaßen für ihr außergewöhnlich schönes Timbre und ihre einfühlsamen Darbietungen gefeiert, so zuletzt bei den Salzburger Festspielen 2022: „Regula Mühlemann brilliert als strahlende Pamina.“The Telegraph
Mühlemann eröffnet ihre 2025-26 Spielzeit mit ihrem mit Spannung erwarteten Rollendebüt als Konstanze in Die Entführung aus dem Serail an der Semperoper Dresden in der Inszenierung von Michiel Dijkema und unter der Leitung von Leo Hussain. Später in der Saison singt sie die Rolle erneut als Hausdebüt an der Bayerischen Staatsoper unter der musikalischen Leitung von Ivor Boltons. Die Sopranistin kehrt als Adele in Anna Bernreitners Neuproduktion von Die Fledermaus unter der Leitung von Lorenzo Viotti an das Opernhaus Zürich zurück und singt Gilda in Rigoletto unter der Leitung von Marco Armiliato am Teatro alla Scala.
Auf der Konzertbühne stellt Regula Mühlemann auch in dieser Spielzeit ihre Vielseitigkeit unter Beweis. Mit dem Orchester der Oper Zürich gibt sie Konzerte in Zürich, Dijon und Hamburg mit Mozarts Exsultate jubilate & Pergolesis Stabat Mater. Mühlemann singt Mozarts Requiem bei Les Grandes Voix-Konzerten in Bern und Paris gemeinsam mit dem Berner Symphonieorchester und kehrt an das Théâtre des Champs-Élysées zurück für Die Schöpfung von Haydn. Die Schweizer Sopranistin gestaltet gemeinsam mit der Geigerin Maria Dueñas die Neujahrskonzerte mit dem Luzerner Sinfonieorchester unter der Leitung von Michael Sanderling. Zusammen mit dem La Folia Barockorchester geht sie auf Tournee und präsentiert in Zürich, Antwerpen, Essen und Liepaja ihr Cleopatra Programm aus dem gleichnamigen Album. Ihre bezaubernden Liederabende sind in Linz, Aarau und Weiden in der Oberpfalz zu hören und in Krakau präsentiert sie ein Johann Strauss Programm in der Tauron Arena. Auf der Residenz- und Schlössertournee des Münchener Rundfunkorchesters präsentiert Mühlemann ein Programm mit Werken von Mozart, Scarletti und Händel. Gemeinsam mit Daniel Hope und dem Zürcher Kammerorchester beschließt die Sopranistin den Saisonabschluss mit einem Mozart und Boulanger Programm.
Zu den Höhepunkten ihrer bisherigen Spielzeiten zählen ihr Rollen- und Hausdebüt als Susanna (Le Nozze di Figaro), Adina (L’elisir d’amore), Blonde (Die Entführung aus dem Serail) an der Wiener Staatsoper sowie Susanna (Le Nozze di Figaro) in Rahmen der Festtage der Staatsoper Unter den Linden Berlin unter dem Dirigat von Daniel Barenboim. An der Staatsoper Unter den Linden präsentierte Mühlemann ebenfalls ihr Rollendebüt der Sophie (Der Rosenkavalier), am Festspielhaus Baden-Baden ihr Rollendebüt der Ilia (Idomeneo) unter der musikalischen Leitung von Thomas Hengelbrock, Marie (La fille du Régiment)an der Opéra de Monte Carlo und die Gilda in Verdis Rigoletto am Theater Basel. Weitere Höhepunkte umfassen ihre Interpretation der Adele in Strauß’ Die Fledermaus an der Wiener Staatsoper und am Teatro Maggio Musicale in Florenz unter der musikalischen Leitung von Zubin Mehta. Regula Mühlemann sang Juliette (Roméo et Juliette) am Luzerner Theater, Echo (Ariadne auf Naxos) am Mailänder Teatro alla Scala, sowie Bellezza in Händels Oratorium Il Trionfo del tempo e del disinganno an der Seite von Cecilia Bartoli bei den Salzburger Festspielen im Sommer 2021. Bei den Salzburger Festspielen 2022 interpretierte sie ebenfalls die Pamina in Mozarts Die Zauberflöte.
Auch ihre Präsenz auf der Konzertbühne begeisterte das Publikum. Mit CHAARTS Chamber Artists tourte sie durch die Schweiz, Österreich und Deutschland und präsentierte das Programm ihrer CD Fairy Tales. Die Schweizer Sopranistin verzauberte das Publikum mit dem Programm ihrer CD Lieder der Heimat in der Schweiz und im Wiener Konzerthaus und unternahm Tourneen mit dem Kammerorchester Basel unter der Leitung von Umberto Benedetti Michelangeli.
Patricia Nolz
Die österreichische Mezzosopranistin Patricia Nolz absolvierte ihr Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Claudia Visca und im Masterstudium Lied und Oratorium bei Florian Boesch. Sie ist Gewinnerin zahlreicher Wettbewerbe, wurde 2019 als Anny-Felbermayer-Stipendiatin ausgezeichnet und in der Saison 2023/24 als „Great Talent“ des Wiener Konzerthauses präsentiert.
Im Herbst 2020 konnte sie mit ihrem Debüt als Cherubino in einer Neuproduktion von Mozarts Le nozze di Figaro im Theater an der Wien unter der Leitung von Stefan Gottfried und in der Regie von Alfred Dorfer einen großen Erfolg verbuchen. Nach zwei Jahren im Opernstudio der Wiener Staatsoper, wo sie als Cherubino und als Zerlina in einer Neuproduktion von Mozarts Don Giovanni unter der Leitung von Philippe Jordan erste Erfolge feierte, war sie von 2022 bis 2026 Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper.
An ihrem Stammhaus, der Wiener Staatsoper war sie unter anderem als Cherubino, La Musica und La Speranza/L’Orfeo, Annio/La clemenza di Tito, Rosina/Il barbiere di Siviglia, Siébel/Faust, Orlofsky/Die Fledermaus, Stéphano/Roméo et Juliette sowie als Silla/Palestrina unter Christian Thielemann zu erleben. Weitere wichtige Stationen ihrer jungen Karriere waren Cherubino/Le Nozze di Figaro an der Komischen Oper Berlin und beim Edinburgh International Festival, Rosina/Il barbiere die Siviglia am Royal Danish Opera und Hänsel in einer Neuproduktion von Hänsel und Gretel an der Opéra National du Rhin. Viel beachtet wurde zudem ihr Debüt als Octavian in Strauss‘ DerRosenkavalier an der Staatsoper Unter den Linden unter Christian Thielemann.
In der Saison 2026/27 wird Patricia Nolz als Annio in Mozarts La clemenza di Tito sowie als Prinz Orlofsky in der traditionellen Fledermaus zum Jahreswechsel an der Wiener Staatsoper zu erleben sein. Zudem gastiert sie erneut an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin als Nicklausse in Offenbachs Les Contes d’Hoffmann. Weitere Rollen- und Hausdebüts führen sie als Enfant in Ravels L’enfant et les sortilèges an die Hamburgische Staatsoper, als Dorabella in Mozarts Così fan tutte zur Mozartwoche Salzburg, sowie als Zerlina in Mozarts Don Giovanni an die Opéra Bastille in Paris.
Auch im Konzert- und Liedbereich ist Patricia Nolz sehr gefragt: Sie trat unter anderem mit den Wiener Symphonikern und dem Gewandhausorchester unter Andris Nelsons auf. Weitere Engagements führten sie mit Werken wie Purcells The Fairy Queen, Bachs Johannes-Passion sowie Schuberts Messe in As-Dur mit dem Concentus Musicus unter Stefan Gottfried in den Wiener Musikverein. Weitere Höhepunkte waren ihr Debüt beim Grafenegg Festival in Mendelssohns EinSommernachtstraum sowie weitere Einladungen dorthin für Arienabende mit dem Concentus Musicus. 2024 gab sie ihr Debüt bei den Salzburger Festspielen in einer Mozart-Matinee unter Ivor Bolton und kehrte 2025 mit Mozarts c-Moll-Messe unter Gianluca Capuano zurück. Weitere Konzertauftritte umfassen Händels Messiah im Wiener Musikverein, sowie Arien von Haydn und Mozart mit dem Kammerorchester Basel unter Giovanni Antonini, Händels Il Trionfo del Tempo mit dem Concentus Musicus und Haydns Arianna a Naxos mit Il Giardino Armonico und Giovanni Antonini bei den Barocktagen Stift Melk.
Höhepunkte im Konzertkalender von Patricia Nolz in der Saison 2026/2027 sind Beethovens IX. Symphonie mit den Wiener Philharmonikern unter Christian Thielemann bei der Mozartwoche Salzburg sowie mit der Staatskapelle Berlin unter Christian Thielemann in Berlin. Darüber hinaus ist sie in Bachs Weihnachtsoratorium mit dem Tonkünstlerorchester Niederösterreich unter Giovanni Antonini in Grafenegg, sowie mit Händels Messiah mit der Lautten Compagney Berlin unter Erwin Ortner im Wiener Musikverein zu erleben. Ein Opern-Gala-Abend führt sie an der Seite von Rolando Villazon und Hanna-Elisabeth Müller ans Musiktheater Linz.
Als Liedinterpretin ist sie regelmäßig in renommierten Häusern wie dem Wiener Konzerthaus, der Wigmore Hall London dem Wiener und Grazer Musikverein sowie bei Festivals wie der Schubertiade Schwarzenberg, dem Leeds Song Festival, dem Schleswig-Holstein Musik Festival und dem Heidelberger Frühling zu erleben. Abgerundet wird ihre künstlerische Tätigkeit auch in dieser Saison durch Liederabende im Rahmen der Liedstadt Hamburg, dem Eppaner Kultursommer und in renommierten Häusern wie der Wigmore Hall in London, dem Wiener Konzerthaus, dem Musikverein Graz sowie in St. Pölten und Madrid.
María Dueñas
»… ließe sich Charisma auf eine Aufnahme bannen, dann spielt diese junge spanische Geigerin (und Komponistin) in einer eigenen Liga…« Gramophone über Dueñas’ Paganini-Album, Gewinner des Instrumental Award 2025 des Magazins.
Die spanische Geigerin María Dueñas hat sich als leuchtendes Talent in der klassischen Musik etabliert und fesselt das Publikum mit ihrer außergewöhnlichen Vielfalt an Klangfarben, ihrer makellosen technischen Fertigkeit und Interpretationen, die künstlerische Reife mit kühner Ausdruckskraft vereinen.
Ihr fulminanter Aufstieg führte schon bald zu einem Exklusivvertrag mit der Deutschen Grammophon. Im August 2026 erscheint ihr drittes Album Homage to Heifetz. Gemeinsam mit Gustavo Dudamel und dem Simón Bolívar Symphony Orchestra of Venezuela kombiniert sie hier in Anlehnung an den legendären Geiger Jascha Heifetz Lalos Symphonie espagnole mit Korngolds Violinkonzert. Nachdem sie bereits für ihr Debüt Beethoven and Beyond mit einen Opus Klassik als Nachwuchskünstlerin des Jahres ausgezeichnet wurde, erhielt María Dueñas für ihr zweites Album – ein ambitioniertes Projekt rund um Paganinis legendäre 24 Capricen – bei den renommierten Gramophone Classical Music Awards 2025 den Instrumental Award als auch die Auszeichnung Young Artist of the Year.
Zu ihren zahlreichen internationalen Erfolgen zählen erste Preise bei renommierten Wettbewerben wie dem Menuhin-Wettbewerb, dem Internationalen Violinwettbewerb Vladimir Spivakov und dem Internationalen Mozart-Wettbewerb Zhuhai. Darüber hinaus wurde ihr künstlerisches Schaffen unter anderem vom Rheingau Musik Festival, der BBC (New Generation Artist) sowie mit dem Princess of Girona Arts and Letters Award gewürdigt.
Als Solistin konzertiert María Dueñas mit den führenden Orchestern Europas, Nordamerikas und Asiens, darunter die Wiener Philharmoniker, Staatskapelle Berlin, Münchner Philharmoniker, Bamberger Symphoniker, die Wiener Symphoniker, die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, San Francisco Symphony, Philadelphia Orchestra, New York Philharmonic, Pittsburgh Symphony, Cleveland Orchestra, Chicago Symphony Orchestra, Oslo Philharmonic, NHK Symphony Orchestra, Swedish Radio Symphony Orchestra, Philharmonia Orchestra, Accademia di Santa Cecilia und Orchestre de Paris. Dabei arbeitet sie regelmäßig mit Dirigenten und Dirigentinnen wie Yannick Nézet-Séguin, Christian Thielemann, Herbert Blomstedt, Alan Gilbert, Paavo Järvi, Vasily Petrenko, Marin Alsop, Andrés Orozco-Estrada, Santtu-Matias Rouvali, Karina Canellakis, Elim Chan, Gustavo Gimeno, Antonio Pappano, Manfred Honeck, Lahav Shani, Andris Nelsons, Daniel Harding, Kent Nagano und Zubin Mehta zusammen.
Eine enge künstlerische Partnerschaft verbindet sie mit dem Los Angeles Philharmonic und Gustavo Dudamel. Zu den gemeinsamen Erfolgen zählen ein Auftritt bei der 100-Jahr-Feier der Hollywood Bowl sowie die Uraufführung von Gabriela Ortiz’ Violinkonzert Altar de Cuerda mit Konzerten in Nordamerika und Europa. Die Aufnahme dieses Werkes ist Teil des Albums Revolución diamantina, das 2025 mit drei GRAMMY Awards ausgezeichnet wurde.
María Dueñas widmet sich auch der Komposition. Zu ihren Werken zählen unter anderem Homage 1770 für Violine solo, das beim Ricordi Verlag erschienen ist, Farewell für Klavier solo sowie Kadenzen für zahlreiche Violinkonzerte. Ebenso engagiert sie sich für zeitgenössische Musik und ist eine gefragte Kammermusikpartnerin von Künstlern wie Matthias Goerne, Itamar Golan, Renaud Capuçon, Yo-Yo Ma, Denis Kozhukin und Alexander Malofeev.
2024 verkörperte María Dueñas im Film Measures for a Funeral in der Regie von Sofia Bohdanowicz die Reinkarnation der Geigerin Kathleen Parlow. Dabei verhalf sie Johan Halvorsens lange verschollenem Violinkonzert op. 28 zur Wiederentdeckung, das für den Film in einer eindrucksvollen Aufführung mit dem Orchestre Métropolitain unter der Leitung von Yannick Nézet-Séguin zum Leben erweckt wurde. Die Konzertaufnahme und der Soundtrack zum Film werden demnächst bei der Deutschen Grammophon veröffentlicht.
Zu den Höhepunkten der Saison 2026/2027 zählen Konzerte mit den Bamberger Symphonikern unter Jakub Hrůša in Bamberg und Hamburg, dem Philharmonia Orchestra unter Santtu-Matias Rouvali in London und München sowie ihre Rückkehr zur Staatskapelle Berlin unter der Leitung von Christian Thielemann. María Dueñas setzt außerdem ihre erfolgreichen musikalischen Partnerschaften mit Manfred Honeck und dem Pittsburgh Symphony Orchestra und Yannick Nézet-Séguin und dem Orchestre Métropolitain fort. Die Saison ist darüber hinaus geprägt von mehreren umfangreichen Tourneen. Zum Auftakt der Spielzeit musiziert sie mit dem Orchestre philharmonique de Luxembourg und Gustavo Gimeno in Korea und Taiwan. Gemeinsam mit der Camerata Salzburg wird sie erstmals zu Gast in Südamerika sein, mit den Wiener Symphonikern unter Petr Popelka konzertiert sie in Österreich und auf den Kanarischen Inseln. Zum Abschluss führt eine weitere Reise gemeinsam mit dem Kolumbianischen Jugendorchester unter Andrés Orozco-Estrada, mit dem sie ebenfalls regelmäßig zusammenarbeitet, zu Konzerten in Deutschland sowie nach Wien, Zürich und Paris.
María Dueñas spielt auf einer Violine von Giambattista Guadagnini aus dem Jahr 1779 der Deutschen Stiftung Musikleben sowie auf der Stradivarius Michelangelo von 1718, einer großzügigen Leihgabe der Karolina Blaberg Stiftung.
Sächsischer Staatsopernchor Dresden
Der Dresdner Opernchor wurde am 8. Oktober 1817 per königlichem Dekret durch Friedrich August l. gegründet. Der Erlass dieses Dekrets war vor allem ein Verdienst Carl Maria von Webers, der mit dem Antritt seiner Stelle als Hofkapellmeister die Einrichtung eines »stehenden Theaterchors« forderte, welcher den gestiegenen Anforderungen des dafür neu zu schaffenden Opernrepertoires gewachsen sein würde.
Aus den damals engagierten 32 Damen und Herren mit „musikalischen Kenntnissen und guten Stimmen“ ist in über mehr als 200 Jahre ein hervorragender Klangkörper gewachsen, der große Chorpartien sowie Oratorien und Sonderkonzerte auf höchstem Niveau präsentiert. Die Fähigkeit mit großer Intensität und Spielfreude sowie höchsten musikalischen Ansprüchen die Chorpartien auf der Bühne der Semperoper zu verkörpern, zeichnet den Dresdner Opernchor aus und wird vom Publikum in besonderem Maße geschätzt.
Mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden verbindet der Staatsopernchor Dresden eine enge sowie kontinuierliche künstlerische Zusammenarbeit, die von namhaften Dirigenten geprägt ist. In jüngerer Vergangenheit zählen dazu Giuseppe Sinopoli, Sir Colin Davis, Herbert Blomstedt und Christian Thielemann.
Zwischen 2013 und 2021 war der Sächsische Staatsopernchor gemeinsam mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden ständiger Gast bei den Osterfestspielen in Salzburg, deren künstlerische Leitung in den Händen von Christian Thielemann lag.
Die maßstabsetzende Qualität des einzigartigen Zusammenspiels zwischen Chorensemble und Orchester wurde bereits in zahlreichen CD-Produktionen dokumentiert und veröffentlicht.
Über die Jahrhunderte hinweg wurde unter der künstlerisch umsichtigen und traditionsbewussten Leitung herausragender Persönlichkeiten ein bis heute individuelles Klangideal entwickelt. Die Homogenität des Klangs, die stimmliche Noblesse sowie der kultivierte Pianogesang bei gleichzeitiger Klangdichte und -fülle sind wesentliche Eigenschaften, die sich der Sächsischen Staatsopernchor bis heute bewahrt und für künftige Generationen pflegt.
Seit der Spielzeit 2024/25 hat Jan Hoffmann das Amt des Chordirektors inne. Die Position des zweiten Chordirektor bekleidet Jonathan Becker.
Kammerchor der Frauenkirche Dresden
Der Kammerchor der Frauenkirche wurde von Frauenkirchenkantor Matthias Grünert im Januar 2005 ins Leben gerufen. Er besteht aus ca. 40 semiprofessionellen Sängerinnen und Sängern, die sich in ihrer gemeinsamen Arbeit unter der Leitung des Kantors vor allem Werken der a-cappella-Literatur und den Oratorien des 17. und 18. Jahrhunderts widmen. Erstmals trat der Kammerchor in der Passionszeit 2005 mit einem a-cappella-Konzert in der Unterkirche der Frauenkirche an die Öffentlichkeit. Seitdem zählen die musikalische Ausgestaltung der Gottesdienste, der Geistlichen Sonntagsmusiken sowie Konzerte und weiterer Veranstaltungen in der Dresdner Frauenkirche zu den Hauptaufgaben. Darüber hinaus ist der Chor auch als kirchenmusikalischer Botschafter der Frauenkirche in Konzerten außerhalb Dresdens zu erleben. So führten ihn Konzertreisen ins Elsass, nach Japan, Norditalien und nach Großbritannien.



