Fortsetzung des Mahler-Zyklus' in der Konzertsaison 2026/27

Auftakt mit Hammerschlag


Mit einem »Auftakt mit Hammerschlag« eröffnet die Sächsische Staatskapelle Dresden die neue Konzertsaison 2026/27. Zugleich setzt Chefdirigent Daniele Gatti mit Gustav Mahlers monumentaler Sechster Sinfonie den ersten vollständigen Mahler-Zyklus in der Geschichte des Orchesters fort. 

Unter dem übergreifenden Thema »Abschied« spielt das Orchester 2026/27 Werke, die zusammengehören - die Sechste Sinfonie, die Zehnte Sinfonie in der Aufführungsversion von Deryck Cooke und »Das Lied von der Erde«. Sie zählen gemeinsam mit der Neunten Sinfonie, die im Herbst 2027 in Dresden erklingen wird, zu Mahlers spätem Schaffen: ein Labor neuer Klangrede und das Ergebnis des Nachdenkens über Endlichkeit. Nicht als Totenmesse, sondern als Kunst des Loslassens. Dass diese drei sinfonischen Werke in der Spielzeit nicht chronologisch erklingen, entspricht ihrem inneren Denken: Abschied ist bei Mahler keineswegs ein linearer Vorgang.

Im 1. Sinfoniekonzert AUFTAKT MIT HAMMERSCHLAG erklingt Mahlers Sechste Sinfonie, die dessen großes kompositorisches Klanguniversum abbildet – laut, wuchtig, energetisch, jedoch durchaus auch romantisch. Mahlers Zehnte Sinfonie, die im 2. Sinfoniekonzert REMINESZENZEN EINES GEBROCHENEN HERZENS gespielt wird, gleicht einer melancholischen Botschaft an die Zukunft. Mahler ahnte, dass er dieses Werk nicht beenden würde, und übersetzte seine letzten Gedanken für die Nachwelt in Musik. Im 5. Sinfoniekonzert WEHMÜTIGE GESÄNGE kombiniert Chefdirigent Daniele Gatti das »Lied« für Orchester von Capell-Compositeur und Capell-Virtuos Jörg Widmann mit dem »Lied von der Erde«. Während Widmanns Komposition eine Hommage an Franz Schubert und die deutsche Liedtradition darstellt – auch Mahler ist dieser zuzuordnen – ist Mahlers Spätwerk auch von östlicher Philosophie inspiriert.

Begleiten Sie die Sächsischen Staatskapelle Dresden auf dem weiteren Weg ihres ersten vollständigen Mahler-Zyklus und tauchen Sie in den faszinierenden musikalischen Kosmos Gustav Mahlers ein!

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