12. Sinfoniekonzert

Elim Chan im Konzert


Elim Chan, designierte Musikdirektorin des San Francisco Symphony Orchestra und eine der gefragtesten Dirigentinnen ihrer Generation, wird das letzte Sinfoniekonzert der aktuellen Konzertsaison der Sächsischen Staatskapelle Dresden dirigieren. Ihre Programmauswahl ist nahezu märchenhaft: Es erklingen Paul Dukas’ »Zauberlehrling«, »Puzzles and Games« from »Alice in Wonderland« von Capell-Compositrice Unsuk Chin sowie eine Suite aus dem Ballett »Romeo und Julia« von Sergej Prokofjew. Die lyrische Sopranistin Siobhan Stagg wird mit ihrer außergewöhnlichen Stimme »Puzzles and Games« interpretieren. Sie kennt das Werk wie kaum eine andere: 2017 sang sie bereits die Uraufführung in der Kölner Philharmonie.

Mit einem Konzertabend voller literarischer Verwandlungen beschließt die Sächsische Staatskapelle Dresden ihre Saison 2025/26. Unter der Leitung der Dirigentin Elim Chan begegnen sich im 12. Sinfoniekonzert drei Werke, die berühmte Erzählungen der Weltliteratur auf ganz unterschiedliche Weise in Musik übersetzen: Den Auftakt bildet Paul Dukas' 1897 entstandener »Zauberlehrling«, der Goethes berühmte Ballade in eine farbenreiche sinfonische Dichtung verwandelt. Mit großer erzählerischer Kraft zeichnet Dukas den Weg vom übermütigen Spiel mit der Magie bis zum außer Kontrolle geratenen Geschehen. Seine Musik macht die Stationen der Handlung unmittelbar hörbar und zählt bis heute zu den eindrucksvollsten Beispielen musikalischer Programmmusik.

Mit »Puzzles and Games« führt anschließend Unsuk Chin in die skurrile Traumwelt von Lewis Carrolls »Alice im Wunderland« . Das rund zwanzigminütige Konzertwerk entstand 2017 aus ihrer gleichnamigen Oper und verbindet virtuosen Sologesang mit einer schillernden, fantasievollen Orchestersprache. 

Zum Abschluss erklingt Sergej Prokofjews »Romeo und Julia« in einer eigens von Elim Chan zusammengestellten Suite. Dabei fokussiert sie die Hauptcharaktere, sodass die Hauptkräfte und die Hauptstationen der Tragödie deutlich werden und zugleich eine musikalisch überzeugende Dramaturgie von Kontrast und Zusammenhang entsteht.

Bereits 2024 debütierte Elim Chan bei einem Aufführungsabend der Sächsischen Staatskapelle Dresden, nun übernimmt sie erstmals die Leitung des Sinfoniekonzerts. 

 

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