12. Sinfoniekonzert

© Oliver Killig
Elim Chan, Dirigentin
© Todd Rosenberg Photography
Siobhan Stagg, Sopran

gespielte Werke

Paul Dukas

  • »Der Zauberlehrling«

Unsuk Chin

  • »Puzzles and Games« aus »Alice in Wonderland«

Sergej Prokofjew

  • »Romeo und Julia«, Auszüge aus dem Ballett

Mitwirkende

  • Elim Chan Dirigentin
  • Siobhan Stagg Sopran

Ein Saisonfinale voller Fantasie, Farbe und Formenspiel: Mit Paul Dukas’ »Zauberlehrling« beginnt das Konzert in spätromantischer Klangpracht – eine musikalische Parabel über Macht und Maß, meisterlich instrumentiert. Die Capell-Compositrice Unsuk Chin steuert mit »Puzzles and Games« Szenen aus ihrer Oper »Alice in Wonderland« bei: poetisch, grotesk, verspielt – ein Kosmos aus Klangillusionen und absurdem Witz. Mit Sergej Prokofjews Suite aus dem Ballett »Romeo und Julia« zum Abschluss kulminiert das Programm schließlich in tänzerischer Dramatik. Prokofjew schuf eine Musik von berückender Kontrastschärfe, die den klassischen Tanz expressiv mit der Modernität des 20. Jahrhunderts konfrontiert.

 

Sergej Prokofjew: »Romeo und Julia«

»Wenn ich in Zukunft nur noch ein einziges Werk hören dürfte, dann wäre es definitiv Sergej Prokofjews ›Romeo und Julia‹. Für mich persönlich ist das die schönste Musik, die jemals komponiert wurde!«

Constantin Hartwig 
Solo-Tubist

  • Sonntag
    5.7.26
    11:00 Uhr
    Semperoper
    Ticket-Preis:
    23 – 67 €
  • Montag
    6.7.26
    19:00 Uhr
    Semperoper
    Ticket-Preis:
    20 – 58 €
  • Dienstag
    7.7.26
    19:00 Uhr
    Semperoper
    Ticket-Preis:
    12 – 58 €

Konzerteinführung jeweils 45 Minuten vor Beginn im Opernkeller der Semperoper.

Konzertdauer inkl. Pause ca. 140 min

Elim Chan

Die Dirigentin Elim Chan, eine der gefragtesten Künstlerinnen ihrer Generation, verkörpert mit ihrer kristallklaren Präzision und ihrem ausdrucksstarken Elan den Geist der zeitgenössischen Orchesterleitung. Im Mai 2026 wurde sie zur designierten Musikdirektorin des San Francisco Symphony ernannt und übernimmt das Amt ab der Saison 2027/28. Kürzlich wurde sie zudem zur künstlerischen Partnerin der Wiener Symphoniker für die Spielzeiten 2026/27 und 2027/28 berufen, nachdem sie dort bereits in der Saison 2022/23 als »Portrait Artist« am Musikverein Wien tätig war.

Von 2019 bis 2024 war sie Chefdirigentin des Antwerp Symphony Orchestra, von 2018 bis 2023 Erste Gastdirigentin des Royal Scottish National Orchestra. In der Saison 2026/27 debütiert Elim Chan bei den Berliner Philharmoniker und steht erstmals am Pult des Gewandhausorchester Leipzig, der Accademia Nazionale di Santa Cecilia, des Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, des Dallas Symphony Orchestra und des NHK Symphony Orchestra. Zudem gibt sie ihr szenisches Operndebüt mit einer Neuproduktion von John Adams’ Doctor Atomic an der Oper Zürich.

Zu ihren jüngsten Debüts und regelmäßigen Wiedereinladungen zählen renommierte Klangkörper wie die Staatskapelle Berlin, die Sächsische Staatskapelle Dresden, die Münchner Philharmoniker, die Bamberger Symphoniker, das London Symphony Orchestra, das Royal Concertgebouw Orchestra, das Orchestre de Paris, das Boston Symphony Orchestra, die New York Philharmonic, das Los Angeles Philharmonic, das Cleveland Orchestra, das Philadelphia Orchestra, das Pittsburgh Symphony Orchestra, das Toronto Symphony Orchestra sowie das Hong Kong Philharmonic Orchestra.

Elim Chan gastierte bei den Festivals in Luzern und Salzburg und dirigierte 2024 die »First Night of the Proms« mit dem BBC Symphony Orchestra. 2025 kehrte sie zurück, um die »Last Night of the Proms« zu leiten.

Mit dem Antwerp Symphony Orchestra nahm sie das Album All These Lighted Things für auf. Darauf kombiniert sie das titelgebende Werk von Elizabeth Ogonek mit Musik von Sergei Prokofjew und Maurice Ravel.

Die in Hongkong geborene Dirigentin studierte am Smith College in Massachusetts sowie an der University of Michigan. 2014 gewann sie als erste Frau den Donatella Flick Conducting Competition und war in der Saison 2015/16 Assistenzdirigentin beim London Symphony Orchestra, wo sie eng mit Valery Gergiev zusammenarbeitete. In der darauffolgenden Saison nahm sie am Dudamel Fellowship Program des Los Angeles Philharmonic teil. Prägend war darüber hinaus die Förderung durch Bernard Haitink, dessen Meisterkurse sie 2015 in Luzern besuchte.