12. Sinfoniekonzert
gespielte Werke
Paul Dukas
- »Der Zauberlehrling«
Unsuk Chin
- »Puzzles and Games« aus »Alice in Wonderland«
Sergej Prokofjew
- »Romeo und Julia«, Auszüge aus dem Ballett
Mitwirkende
- Elim Chan Dirigentin
- Siobhan Stagg Sopran
Ein Saisonfinale voller Fantasie, Farbe und Formenspiel: Mit Paul Dukas’ »Zauberlehrling« beginnt das Konzert in spätromantischer Klangpracht – eine musikalische Parabel über Macht und Maß, meisterlich instrumentiert. Die Capell-Compositrice Unsuk Chin steuert mit »Puzzles and Games« Szenen aus ihrer Oper »Alice in Wonderland« bei: poetisch, grotesk, verspielt – ein Kosmos aus Klangillusionen und absurdem Witz. Mit Sergej Prokofjews Suite aus dem Ballett »Romeo und Julia« zum Abschluss kulminiert das Programm schließlich in tänzerischer Dramatik. Prokofjew schuf eine Musik von berückender Kontrastschärfe, die den klassischen Tanz expressiv mit der Modernität des 20. Jahrhunderts konfrontiert.
Sergej Prokofjew: »Romeo und Julia«
»Wenn ich in Zukunft nur noch ein einziges Werk hören dürfte, dann wäre es definitiv Sergej Prokofjews ›Romeo und Julia‹. Für mich persönlich ist das die schönste Musik, die jemals komponiert wurde!«
Constantin Hartwig
Solo-Tubist
- Sonntag5.7.2611:00 UhrSemperoperTicket-Preis:
23 – 67 € - Montag6.7.2619:00 UhrSemperoperTicket-Preis:
20 – 58 € - Dienstag7.7.2619:00 UhrSemperoperTicket-Preis:
12 – 58 €
Konzerteinführung jeweils 45 Minuten vor Beginn im Opernkeller der Semperoper.
Konzertdauer inkl. Pause ca. 140 min
Elim Chan
Die Dirigentin Elim Chan, eine der gefragtesten Künstlerinnen ihrer Generation, verkörpert mit ihrer kristallklaren Präzision und ihrem ausdrucksstarken Elan den Geist zeitgenössischer Orchesterleitung. Von 2019 bis 2024 war sie Chefdirigentin des Antwerpener Symphonieorchesters und von 2018 bis 2023 Erste Gastdirigentin des Royal Scottish National Orchestra.
Nachdem sie 2024 die „First Night of the Proms“ mit dem BBC Symphony Orchestra dirigiert hatte, kehrt Elim Chan 2025 zu der Konzertreihe zurück, um die berühmte „Last Night of the Proms“ zu dirigieren. Im Sommer 2025 trifft sie zudem erneut auf das Boston Symphony Orchestra, dem Los Angeles Philharmonic und dem Cleveland Orchestra sowie auf Tournee mit dem Concertgebouworkest Young und ihr Debüt beim Musikfest Berlin mit der Staatskapelle Berlin.
Zu den Höhepunkten der Saison 2025/26 zählen erneute Engagements beim Royal Concertgebouw Orchestra, dem New York Philharmonic, dem Los Angeles Philharmonic, dem Cleveland Orchestra, dem London Symphony Orchestra, dem Toronto Symphony Orchestra, dem ORF Radio-Symphonieorchester, der Staatskapelle Dresden, der Luxembourg Philharmonic und dem Orchestre de Paris, um nur einige zu nennen; außerdem gibt sie ihr Abonnement-Debüt beim Philadelphia Orchestra und debütiert bei den Münchner Philharmonikern, dem Orchester der Oper Zürich, den Bamberger Symphonikern und dem Orchestre symphonique de Montréal.
Zu ihren bisherigen Debüts zählen Auftritte mit Orchestern wie dem San Francisco Symphony, dem Chicago Symphony, dem Pittsburgh Symphony, dem Philharmonia Orchestra, dem Hong Kong Philharmonic, den Wiener Symphonikern und dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin.
Die in Hongkong geborene Elim Chan studierte am Smith College in Massachusetts und an der University of Michigan.
2014 gewann sie als erste Frau die Donatella Flick Conducting Competition und verbrachte die Saison 2015/16 als Assistenzdirigentin beim London Symphony Orchestra, wo sie eng mit Valery Gergiev zusammenarbeitete. In der folgenden Saison nahm Elim Chan am Dudamel Fellowship-Programm des Los Angeles Philharmonic teil. Viel verdankt sie auch der Unterstützung und Ermutigung von Bernard Haitink, dessen Meisterkurse sie 2015 in Luzern besuchte.

